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Kino- und Festivalverbände fordern ausbalanciertere Förderung

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Wenige Tage vor der Bereinigungssitzung für den Bundeshaushalt 2026 haben sich HDF Kino, AG Kino-Gilde, der Bundesverband kommunale Filmarbeit und die AG Filmfestival mit einem gemeinsamen Appell an die Politik gewandt. Sie treten für eine Förderung ein, die stärker an das Publikum denkt.

Julia Weigl wird Vorsitzende der AG Filmfestival

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Julia Weigl, die künstlerische Leiterin des Filmfest München, übernimmt ab sofort den Vorsitz der AG Filmfestival. Damit tritt sie in die Fußstapfen von Daniel Sponsel, der seit dem 1. Oktober als Präsident der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München tätig ist.

„Produzieren von Filmen darf nicht zum Selbstzweck verkommen“

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Auch die AG Filmfestival begrüßt die geplante Aufstockung der Mittel für die Anreizförderung – allerdings beklagt sie fehlendes Verständnis dafür, dass es auch wirksamer Instrumentarien bedürfe, um Filme an ein Publikum zu bringen. In diesem Sinne unterstütze man auch ausdrücklich die Positionen von HDF und AG Kino-Gilde.

AG Filmfestival zeigt sich „sehr irritiert“ vom Koalitionsvertrag

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Die AG Filmfestival betrachtet den Entwurf des Koalitionsvertrages ausgesprochen kritisch. Ihrer Ansicht nach lässt er ein explizites Bekenntnis zur Förderung der Filmpräsentation und Filmvermittlung als Teil des kulturellen Auftrags vermissen. Umso nachdrücklicher erneuert man die Forderung nach einer neuen, kriterienbasierten Festivalförderung.

AG Filmfestival fordert stärkere Förderung ein

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Die im Zuge der FFG-Novellierung vollzogene Erweiterung der für die Referenzpunktvergabe relevanten FFA-Festivalliste wird von der AG Filmfestival ausdrücklich begrüßt. Die Förderung der Festivals selbst muss nach ihrer Auffassung hingegen noch gestärkt werden – und die Basis für einen transparenten, kriterienbasierten Ansatz soll eine bereits zugesagte Studie liefern.