Óliver Laxe zu „Sirât“: „Filmemacher besitzen Superkräfte“

„Sirât“ von Oliver Laxe war eine der großen Sensationen des 78. Festival de Cannes, gewann ex aequo mit Mascha Schilinskis „In die Sonne schauen“ den Preis der Jury. In den spanischen Kinos erwies sich der Ausnahmefilm des 43-jährigen Filmemachers als Publikumserfolg, jetzt startet er im Verleih von Pandora in den deutschen Kinos. Und wir nutzten die Gelegenheit für ein ungewöhnliches Interview.
REVIEW KINO: „The Mastermind“
Kelly Reichardt nimmt sich in „The Mastermind“, ihr zweiter Film, den sie in Cannes im Wettbewerb vorgestellt hat, das Genre des Heist-Movies vor und nimmt es ordentlich auseinander, mit entscheidender Hilfe von Hauptdarsteller Josh O’Connor. Der Film kommt im Verleih von Mubi am 18. Oktober in die Kinos. Eine schöne Besprechung kann man schon einmal bei uns lesen.
„Amrum“ mit Verleih in den USA
Wie Variety exklusiv vermeldet, konnte Weltvertrieb Beta Film die US-Verleihrechte an Fatih Akins neuen Film „Amrum“ an Kino Lorber verkaufen.
Weltkino kauft „Pillion“

„Pillion“ mit Alexander Skarsgård und Harry Melling war einer der aufsehenerregendsten Filme in der Cannes-Reihe Un Certain Regard. Jetzt wird gemeldet, dass die deutschen und österreichischen Verleihrechte an dem Regiedebüt von Harry Lighton an Weltkino gingen. Praesens holte sich die Rechte für die Schweiz.
REVIEW CANNES: „Ein Kuchen für den Präsidenten“

Zu den großen Gewinnern in Cannes abseits des Wettbewerbs gehörte Hasan Hadis „The President’s Cake“. Die erste an die Croisette eingeladene irakische Produktion gewann den Publikumspreis der Quinzaine und die Camera d’Or. Hier unsere Besprechung.
REVIEW CANNES: „Resurrection“

Wacht man, träumt man, sitzt man im Kino? Die Grenzen sind fließend bei dem dritten Spielfilm des chinesischen Autodidakten und Bildermagier, der seinen neuen Film „Resurrection“ auf den letzten Drücker fertigstellen konnte, um dann den Spezialpreis der Jury zu gewinnen. Hier unsere Besprechung.
Cannes-Bilanz: We Are the World (Not the USA)
Die Jury hatte Lust auf Message. Und feierte gleichzeitig die große Filmkunst. Wovon auch Mascha Schilinski und ihr „In die Sonne schauen“ profitierten, die Historisches schrieben beim 78. Festival de Cannes. „Die Kunst wird immer siegen“, erklärte die Jurypräsidentin nach der Verleihung der Palmen. Wir werfen einen Blick auf die Gewinner und den Jahrgang 2025.
BKM Weimer gratuliert Mascha Schilinski

Auch die Politik freut die Auszeichnung von „In die Sonne schauen“ beim 78. Festival de Cannes. Der neue Kulturstaatsminister Wolfram Weimer meldete sich bereits mit einem Glückwunsch.
Goldene Palme für „Un simple accident“; Preis der Jury für Mascha Schilinski
Die Preise des 78. Festival de Cannes sind vergeben. Die Goldene Palme sprach die Jury um Juliette Binoche „Un simple accident“ von Jafar Panahi zu. Auch der während des Festivals hoch gehandelte „In die Sonne schauen“ kam zu Palmenehren: Mascha Schilinski wurde mit dem Preis der Jury geehrt. Dazu gab es drei weitere Preise für deutsche Koproduktionen.
Palmen-Prognose: Warum Mascha Schilinski unverändert zu den Favoriten zählt
Heute Abend werden die Palmen des 78. Festival de Cannes. THE SPOT hat Sie die letzten zwölf Tage hautnah und aktuell durch das Festival geführt – und stellt hiermit ein paar Überlegungen an, was die Preisvergabe alles bringen könnte.