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„Weapons“ wird Vorschusslorbeeren gerecht


Mit herausragenden Reaktionen von Kritikern und Publikum im Rücken hat „Weapons“ klar die Spitze an den weltweiten Kinokassen übernommen. „The Fantastic Four: First Steps“ hat sich schon im Wochenverlauf über 400 Mio. Dollar geschwungen, „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ steht bei 800 Mio. Dollar.

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„Weapons“ von Zach Cregger (Credit: New Line / Warner Bros.)

In Deutschland war das zurückliegende Kinowochenende ein Sommer-bedingtes Trauerspiel, auch weltweit zählte es nicht gerade zu den stärkeren dieses Jahres. Kein Film kam auch nur in die Nähe dreistelliger Millionenwerte am Boxoffice.

Das heißt aber nicht, dass es keine Erfolge zu vermelden gäbe – tatsächlich konnte Zach Creggers neuester Streich „Weapons“ (zur SPOT-Besprechung) die Erwartungen sogar übertreffen. Schon am ersten Wochenende spielte das von Kritikern wie Publikum für einen Horrorfilm außergewöhnlich gut aufgenommene Werk schon am ersten Wochenende knapp das Doppelte des kolportierten Budgets von 38 Mio. Dollar ein: 70 Mio. Dollar wurden weltweit erzielt; die neue Nummer 1 der deutschen (und US-)Kinocharts übernahm damit auch die weltweite Führung. Ein weiterer großer Erfolg für Warner, der es in den USA nur um rund zwei Mio. Dollar verpasste, eine für ein Studio bislang einmalige Reihe an Starts jenseits der 45 Mio. fortzusetzen. Das Hauptgewicht lag für den Film denn auch in den USA, von dort kamen 42,5 Mio. Dollar.

Ebenfalls bereits über den geschätzten Produktionskosten liegt das weltweite Debüt von „Freakier Friday“ mit Lindsay Lohan und Jamie Lee Curtis, die 22 Jahre nach dem Erstling im Sequel zur Körpertausch-Komödie begeistern. 44,5 Mio. Dollar wurden weltweit auf Platz 2 eingespielt, rund zwei Drittel des Ergebnisses (29 Mio.) kamen aus den USA.

Unterdessen macht der chinesische „Dead to Rights“ in einem seit dem Frühjahr ausgesprochen problembehafteten Markt weiter Kasse. 41,5 Mio. Dollar aus drei Territorien reichten für Platz 3, gesamt sind knapp 307 Mio. Dollar eingespielt. Und Platz 4 geht komplett an China, mit 35 Mio. Dollar für „Nobody“. Auf Platz 6 verpasste ein weiterer chinesischer Film nur knapp die Top 5, „Dongji Rescue“ erzielte am Startwochenende in einem Markt, in dem Hollywood nur noch die dritte Geige spielt, gut 27 Mio. Dollar.

Zu den erwähnenswerten Meilensteinen, die an (bzw. unmittelbar vor) dem Wochenende erzielt wurden, zählt das laufende Gesamtergebnis von „The Fantastic Four: First Steps“ (hier unsere SPOT-Besprechung), der 400 Mio. Dollar überschritten hat und nun bei gut 434 Mio. Dollar steht. Leider ist das Gesamtergebnis nach dem dritten Wochenende ein wenig enttäuschend, zumal der (ausgesprochen gut bewertete) Film erneut stark nachgab. Von den knapp 80 Mio. Dollar des Vorwochenendes ging es auf 33 Mio. Dollar zurück.

Mit Abstand größter US-Hit nach „Ein Minecraft Film“ und „Lilo & Stitch“ ist „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ (zur SPOT-Besprechung). In den USA bereits seit 05. August in der PVoD-Verwertung (hiesiger Termin ist der 18. August), spielte der Film auf Platz 7 weitere 21 Mio. Dollar ein (davon aber nur noch 4,7 Mio. in den USA) und steht nun insgesamt bei 800 Mio. Dollar. Mit 84 von Comscore erfassten Märkten war der Dino-Hit der am breitesten vertretene Topfilm des Wochenendes.

Bereits am vergangenen Wochenende war „F1“ (hier unsere SPOT-Besprechung) zum umsatzstärksten Film in der Karriere von Hauptdarsteller Brad Pitt avanciert; auf Platz 10 kamen am vergangenen Wochenende gut 14,5 Mio. Dollar hinzu, davon nur gut 2,8 Mio. Dollar aus den USA. Gesamt sind knapp 571 Mio. Dollar eingespielt. Unter anderem in Deutschland dreht der Film ab 14. August noch eine Extrarunde auf den IMAX-Leinwänden; über den PVoD-Start wird weiterhin wild spekuliert. (Der zuletzt kolportierte 11. August ist es Stand 8:30 Uhr jedenfalls auch nicht).

Um fast 50 Prozent gab „Die Gangster-Gang 2“ gegenüber dem Vorwochenende nach, auch in diesem Fall stammten von den 19,7 Mio. Dollar (Platz 8) gut 50 Prozent (10,4 Mio.) aus den USA. Ausgesprochen stabil zeigte sich auf Platz 9 hingegen „Demon Slayer“, der in zwei Märkten für weitere 14,6 Mio. Dollar gut war und bei knapp 146 Mio. Dollar steht – ein Riesenhit in Japan.

Nach einem weltweiten Top-5-Debüt hat sich „Die nackte Kanone“ (hier unsere SPOT-Besprechung) unterdessen leider schon wieder aus der Top Ten verabschiedet. Zwar war der Film mit einem geschätzten Budget von gut 40 Mio. Dollar ähnlich günstig wie „Weapons“; 56 Mio. Dollar weltweites Boxoffice stehen nach zwei Wochen auf der Uhr.