Mit dem Umzug von Baden-Baden nach Weimar beginnt für die TeleVisonale eine neue Ära. Der künstlerische Leiter Urs Spörri sprach mit uns über die Möglichkeiten des neuen Standorts und die vielen weiteren Neuerungen, aber auch über den Status quo der deutschen TV-Fiction.

Die erste TeleVisionale am neuen Schauplatz Weimar steht vor der Tür. Was herrscht vor, Vorfreude oder Anspannung?
Urs Spörri: Ich freue mich so unendlich darauf. Ich könnte bestimmt eine Stunde davon berichten, welch tolle Begegnungen wir in den vergangenen anderthalb Jahren im Vorfeld in Weimar hatten, wie viele begeisternde Gespräche und was sich aus diesen schon entwickelt hat. Nur mal als ein Beispiel von vielen: In diesem Wintersemester gibt es an der Bauhaus-Universität drei Seminare, die den Namen TeleVisionale im Titel tragen. Aber natürlich bin ich auch angespannt. Alles was eingespielt war, ist jetzt erstmal neu. Organisatorisch haben wir quasi die Arbeit von drei Festivals in einem zu bewältigen. Aber wir haben ein tolles Team, das voll mitgeht.
„Wir wollten nicht wie ein UFO in Weimar landen, sondern allen zeigen, wofür wir stehen.“
Man kann sich gut vorstellen, dass so einem Neuanfang ein besonderer Zauber innewohnt. Zumindest klingt es so.
Urs Spörri: Uns lag sehr am Herzen, auf möglichst alle zuzugehen, die irgendwas mit Film oder Medien zu tun haben. Wir wollten nicht wie ein UFO in Weimar landen, sondern allen zeigen, wofür wir stehen. Und dadurch ist ein wunderbarer Flow entstanden, wie ich es noch nie erlebt habe. Wir surfen gerade auf einer Superwelle und spüren eine Begeisterung in Weimar, in Mitteldeutschland, vielleicht in der ganzen Branche. Natürlich wird jetzt im Jahr eins nicht sofort alles perfekt sein. Wir haben uns auf die Agenda geschrieben, in den ersten beiden Jahren mit diesem neuen Standort ein bisschen zu experimentieren, um im dritten Jahr den Standard zu erreichen, den wir als TeleVisionale in Weimar weiter fortführen wollen.
Der Umzug hatte insbesondere wirtschaftliche Gründe. Steht aber letztlich über allem das Signal, wir gehen in eine Region, nach Ost- oder Mitteldeutschland, in der auch im Medienbereich noch vieles im Argen liegt, wenn man etwa an die Initiative Quote-Ost denkt?
Urs Spörri: Ich bin selbst jemand, der, von der Außenperspektive kommend, das jetzt aus der Innenperspektive neu erleben darf. Ich bin einfach baff, was da alles Tolles in den Bundesländern, die der MDM zugehören, passiert. Deswegen stehen die TeleVisionale-Branchentage in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt „Ankommen in Mitteldeutschland“. Mit „Weimar stellt sich vor“ werden sie eröffnet. Jochen Alexander Freydank wird das Netzwerk Quote-Ost präsentieren. PROG und Netflix stellen ihre Studie zu ostdeutschen Perspektiven vor. Die UFA Mitte veranstaltet einen Workshop zur Sichtbarkeit von Filmschaffenden aus Mitteldeutschland, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die MDM, der Freistaat Thüringen, die Kulturstadt Weimar und der MDR ermöglichen uns gemeinsam als Konstrukt zum ersten Mal seit vielen Jahren ein wirklich befreites Arbeiten für die Sache. Wir haben von der ersten Sekunde an eine große Unterstützung erfahren. Für mich persönlich ist es so bereichernd zu sehen, was da alles passiert, was ich bisher einfach noch gar nicht wusste. Und wir möchten gerne dazu beitragen, dass das in die gesamtdeutsche Branche hinein strahlt.
Das klingt nach Win-Win-Situation hoch zwei.
Urs Spörri: Viele Sender haben mir vermittelt, dass sie es als Geschenk betrachten, dass wir jetzt in Weimar sind. Zu unserem Festival kommen so viele Entscheider:innen, so viele Redakteur:innen. Nun kommt man endlich mal in den Austausch mit einer Region, zu der man bisher vielleicht nicht den idealen Zugang gefunden hat, sage ich mal vorsichtig. Denn wir halten an unserer Maxime, Kultur für alle, freier Eintritt sowohl zu den Wettbewerbsprogrammen als auch den Branchentagen, fest. Das ist eine Chance, mit dem Publikum vor Ort, das man vielleicht schon teilweise verloren geglaubt hat, in einen Austausch zu treten.

Darüber hinaus wächst das Festival, es gibt einen Veranstaltungstag mehr, mehr Preise, noch mehr Programm, die Festivalstätte wirkt weitläufiger. Wollen Sie mit der TeleVisionale eine neue Stufe zünden?
Urs Spörri: Das kann ich bestätigen. Plus, wer alles vor Ort sein wird. Allein die Leinwand in der Weimarhalle ist doppelt so groß. Wir werden in der neuen Location doppelt so viele Menschen in Empfang nehmen können. Und trotzdem versuchen wir einen familiären und intimen Rahmen zu bewahren. Wie im Kurhaus, nur ohne Kronleuchter. Wir betrachten uns als führendes Festival für TV und Streaming im deutschsprachigen Raum. Wir haben jetzt in Weimar die Möglichkeit, Dinge zielgerichteter anzugehen. Etwa die Preise, die neu hinzugekommen sind, wie den MDM Debütpreis, der gezielt für ein Fernseh-Regiedebüt vergeben wird.
Der gute alte MFG Star ist Geschichte.
Urs Spörri: Wir haben jetzt eine nahezu komplette Ausrichtung aufs Fernsehgeschehen. Aus der Tradition des Festivals sind viele bunte Blüten gewachsen, die aber nicht mehr ganz den Kern des Festivals abgedeckt haben und doch in den Kinobereich reingegangen sind. Für den Kinonachwuchs gibt es allerdings in Deutschland ganz viele andere Festivals. Ich finde den Blick darauf, wie der Nachwuchs Handschrift und Kreativität bewahren kann, wenn er in das Haifischbecken Fernsehen mit seinen ganz anderen Formatierungszwängen kommt, höchst interessant. Das ist bisher noch nie auf Festivals abgebildet worden, und umso wichtiger finde ich, dass wir mit dem MDM Debütpreis nun dafür den Raum bieten.
Aber wie kann man erklären, dass der herausragende „Polizeiruf“ von Max Gleschinski für den Debütpreis nominiert ist, nicht aber für den Fernsehfilmwettbewerb, wo man dafür auf einen zwar originellen, aber bei weitem konventionelleren „Tatort“ trifft?
Urs Spörri: Jede Jury tickt nun einmal anders. Die für den MDM Debütpreis nominierten Filme waren in der engeren Auswahl für den Wettbewerb, aber am Ende muss man manchmal schmerzhafte Entscheidungen treffen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass es dieses Jahr an die 20 Fernsehfilme gab, die in der engeren Auswahl waren und die es verdient gehabt hätten im Wettbewerb um den Fernsehfilmpreis zu laufen. Beim Deutschen Serienpreis ist das ohnehin jedes Jahr der Fall.
Klar, zumal es dort nur fünf Nominierungen gibt.
Urs Spörri: Da gibt es Serien, die bereits einige Preise abgeräumt haben, doch bei uns nicht dabei sind. Das geschieht aber nicht aus paritätischen Gründen. Wir setzen bei den Serien ganz bewusst den Fokus auf Innovation. Welche Serie schafft es, etwas Neues in die Landschaft, eine frische Energie in das System Fernsehen und Streaming einzubringen? Unter diesem Aspekt finde ich die diesjährige Auswahl besonders spannend.

Und es ist keine reine Streamer-Serie dabei.
Urs Spörri: Letztes Jahr war dies noch komplett umgekehrt. Da war das ZDF vermutlich nicht so glücklich über die Nominierungen. Dieses Jahr fällt auf, wie viele unterschiedliche ZDF- oder ZDFneo-Produktionen es in den Wettbewerb geschafft haben. Doch das ist eine Momentaufnahme, und vermutlich haben sie im vergangenen Jahr einiges richtig gemacht. Ich habe auch den Eindruck, dass dadurch, dass einige Streamer nicht mehr so intensiv in German Originals investiert haben, einige sogar komplett aufgehört haben, sind sehr interessante Stoffe zu Sendern wie ZDFneo gewandert, wo sie eine große Spielwiese vorfinden.
Was sagen die Wettbewerbe noch über die deutsche Fiction-Landschaft aus? Machen sich die erschwerten Rahmenbedingungen bereits bemerkbar?
Urs Spörri: Die Perlen gibt es immer noch, man muss sie nur suchen. Es verteilt sich querbeet durch alle Genres hinweg, so dass wir in den Wettbewerben ein Stückweit wider die Krimiflut aktiv sein können. Es fällt auf, dass noch Leute hinter Projekten stehen, die Lust darauf haben, großes Fernsehen zu machen, die sich etwas trauen. „No Dogs Allowed“ ist so ein Beispiel, der in Tallinn den Nachwuchspreis gewann. Wann hat ein deutscher Fernsehfilm zuletzt bei einem A-Festival so was geschafft? Wir haben in diesem Jahr wirklich eine gute Mischung von großen, bekannten Regisseur:innen bis hin zu Nachwuchstalenten.
„Ich behaupte mal, Frankreich würde danach lechzen, solche Serien in dieser Vielfalt zu haben.“
Noch ein paar Beobachtungen zu Serie?
Urs Spörri: Im Serienbereich hat man gelernt, wie dieses Business für Deutschland funktionieren kann. Wir haben ja lange darüber diskutiert, was ein deutscher Showrunner sein könnte. Gibt es das überhaupt? Ich bin der festen Überzeugung, dass die deutsche Serie wirklich state of the art ist. Ich behaupte mal, Frankreich würde danach lechzen, solche Serien in dieser Vielfalt zu haben. Leider wird vieles davon international nicht wahrgenommen. Aber von der Qualität bin ich beeindruckt. Wir schaffen es gerade – nicht zuletzt dank unseres öffentlich-rechtlichen Systems – die Krise der Serie, die international vorherrscht und vor allem bei den Streamern spürbar ist, zumindest in diesem Wettbewerbsjahr komplett abzufedern. Darauf sollten wir auch in Zukunft setzen.
Ist genau das zu vermitteln auch eine Aufgabe der TeleVisionale?
Urs Spörri: Natürlich. Wir wollen den Verantwortlichen in den Sendern und Streamingdiensten Rückenwind geben. Dafür ist dieses Festival da. Und das alles mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste als Veranstalterin, deren Mitglieder uns dabei großartig zur Seite stehen.

Schauen wir auf die weiteren neuen Preise. Wie kam es zu der wunderbaren Idee des MDM Filmgewerkepreises, der die Leute in den Fokus rückt, die sonst nicht im Rampenlicht stehen?
Urs Spörri: Auch das ist ein Beispiel für die wunderbare Zusammenarbeit mit der MDM. Wir haben uns gemeinsam gefragt, wie man bei so einem Festival noch mehr Effekte erzeugen kann und waren sofort beim Thema Fachkräfte bzw. der Abwanderung von Fachkräften, weil sie zu wenig gewertschätzt und gesehen werden. Die Zahl der Festivals, bei denen es Gewerks-Preise gibt, ist überschaubar. Inspiration waren auch unsere eigenen Sonderpreise, da konnte die Jury immer die herausragende Leistung eines Gewerks auszeichnen. Die MDM hat daraufhin eine Jury zusammengestellt, die aus den zahlreichen eingereichten Vorschlägen einige Leistungen ausgewählt hat, die innerhalb Mitteldeutschlands geschehen sind, aber eine Wucht und Strahlkraft weit darüber hinaus entwickelt haben. Nun findet sich der große deutsche Film dieses Jahres, „In die Sonne schauen“, gleich zweifach nominiert, in Weimar wieder. Ebenso „Vena“, „Mit der Faust in die Welt schlagen“ und ein „Polizeiruf“ aus Magdeburg.
So gibt es doch noch eine Hintertür für’s Kino.
Urs Spörri: Ja, hier wollten wir uns nicht nur aufs Fernsehen beschränken. Hier steht das Film- und Serienschaffen in Mitteldeutschland im Mittelpunkt. Hier geht es um den Standort und darum, tollen Gewerken, tollen Menschen, die sonst eben nicht im Rampenlicht stehen, eine Bühne zu bereiten. Und ein Aspekt wäre mir dabei noch wichtig.
Nämlich?
Urs Spörri: Ich sehe das Festival so sehr als Chance. Die Wiedervereinigung ist 35 Jahre her und ich möchte gerne vorausblicken. Ganz viel ist nicht ideal gelaufen in den letzten Jahren und Jahrzehnten. Aber es gibt so viele tolle Menschen in der Branche, die Perspektiven reinbringen, die bisher viel zu wenig gesehen wurden. Wir kommen als ein ursprünglich sehr westdeutsch geprägtes Festival nach Weimar. Aber ich will gar nicht mehr West und Ost unterscheiden. Mir geht es um eine gesamtdeutsche Perspektive. Und ich glaube, von unserem neuen Standort aus kann man dafür wunderbar Impulse setzen.
Klar, da muss man hinkommen. Trotzdem wieder zu den neuen Preisen. Wie kam es zur Erweiterung um einen Kinderserienpreis und einen Jugendfernsehfilmpreis?
Urs Spörri: Wir haben in der Vergangenheit immer wieder Märchenfilme eingereicht bekommen, und die hatten es sehr schwer, sich gegen die Erwachsenenfilme zu behaupten, obwohl eine große Qualität dahinter steckt. Und wenn wir schon sagen, wir wollen das führende Festival für TV und Streaming sein, dann muss auch die fiktionale Bandbreite abgedeckt werden und auch das junge Publikum beachtet werden. Damit sind wir im Bundesland, das den Beinamen „Kindermedienland“ Thüringen trägt, genau an der richtigen Adresse. Der Goldene Spatz ist hier ein wunderbarer Partner, die Kinderserien-Jury setzt sich aus Kindern zusammen, die schon auf dem Festival im Einsatz waren. Beim Jugendfernsehfilmpreis machen wir dasselbe mit der FBW-Jugendjury aus der Region. Ich finde es unfassbar, wie kompetent die jungen Juror:innen bereits sind. Und die Saxonia stiftet das Preisgeld.
Noch ein paar Sätze zu den Ehrenpreis-Gewinner:innen, den Schwochows, auch hier wirken Personen und Schauplatz perfekt in Einklang.
Urs Spörri: Die beiden stehen nicht erst seit diesem Jahr auf der Shortlist für einen Ehrenpreis. Die Jury war von dem Gedanken sehr begeistert. Zum einen, weil diese Form der Zusammenarbeit zwischen Mutter und Sohn über einen so langen Zeitraum außergewöhnlich ist. Sie machen auch bald wieder etwas gemeinsam, obwohl sie inzwischen oft eigene Wege gehen. Gleichzeitig haben wir zwei Biografien, die einen ostdeutschen Bezug haben. Deshalb finde ich es doppelt schön, in Weimar auf diese tollen Karrieren zu blicken. Ich meine, Christian Schwochow ist derjenige, der in „The Crown“ den Tod von Lady Di inszeniert hat! Und genauso freue ich mich darauf, dass Ulrich Matthes bei der Preisverleihung im Deutschen National-Theater die Laudatio halten wird.

Welche weiteren Schwerpunkte wollen Sie im Rahmenprogramm setzen?
Urs Spörri: Wir betrachten die Branchentage nicht als Rahmenprogramm, sie sind gleichwertig zum Wettbewerb. Wir haben dieses Jahr drei große Themenschwerpunkte. „Ankommen in Mitteldeutschland“ habe ich schon erwähnt. Darüber hinaus ist es uns ungemein wichtig, dass die aktuelle Medienpolitik und die dringlichsten Bedürfnisse der Kreativen auf unserem Festival zusammengebracht werden. Geht man auf Medientage, bekommt man Medienpolitik, geht man auf Festivals, bekommt man die Kreativen. Selten hat man beides zusammen. Das wollen wir bei der TeleVisionale auch mit Blick auf die nächsten Jahre zusammenfügen. Die Branchentage sind dazu da, dass die Menschen, die sonst eher übereinander reden bei der TeleVisionale miteinander reden.
„Was in den Jury-Diskussionen passiert, ist wie eine Masterclass für gutes Fernsehen.“
Schön ist, dass Sie durch die Black Box-Reihe auch die Werkstattgespräche mit den Kreativen beibehalten, was den Anspruch als Publikumsfestival nochmals unterstreicht.
Urs Spörri: Der Qualitätsdiskurs steht bei uns im Mittelpunkt, und zwar an allen Stellen. Wir haben auf der einen Seite die öffentlich geführten Jurydiskussionen als USP des Festivals. Immer 45 Minuten, in Anwesenheit der Film- oder Serienteams, das ist genormt. Da flirrt ja immer die Luft, und wir erfahren so vieles, was sonst nirgendwo öffentlich besprochen wird. Andreas Dresen und Désirée Nosbusch haben in diesem Jahr den Vorsitz der beiden Hauptjurys. Was in den Jury-Diskussionen passiert, ist wie eine Masterclass für gutes Fernsehen. Und das wird durch die Black Box über verschiedenste Präsentationsformen bis hin zu Showcases, die es jetzt auch erstmals gibt, erweitert. Und zum Aspekt Publikumsfestival: Wir sind ungemein glücklich, dass uns 3sat als Mitveranstalter und Partner des Publikumspreises erhalten bleibt, wo via Mediathek von zuhause aus abgestimmt werden kann.
Lässt sich zusammenfassend sagen, dass Sie die Übersichtlichkeit, vielleicht auch die Baden-Badener Beschaulichkeit – im positiven Sinne – geopfert haben, um eine größere Öffnung des Festivals zu erreichen hin zu einem anderen, auch jüngeren Publikum?
Urs Spörri: Da möchte ich widersprechen. Uns lag und liegt noch immer am Herzen, den familiären Charakter des Festivals mit seiner zum Netzwerken ideal geeigneten Atmosphäre zu erhalten. Mit Weimar haben wir uns bewusst gegen die großen Metropolen entschieden, in die wir auch hätten ziehen können. Eine kleine Kulturstadt mit ihrer weihnachtlich aufgeladenen wundervollen Altstadt. Das ist ein Flair, in dem man sich richtig wohlfühlen wird. Die Wege sind genauso kurz, alles findet an einer Spielstätte in der Weimarhalle statt. Es gibt nur zwei Programmschienen, die nebeneinander laufen. Die Übersichtlichkeit bleibt also bestehen. Hinzu kommt, dass für das Gros der Branche Weimar viel besser zu erreichen ist als Baden-Baden. Und auch die beliebte Tradition der TeleVisionale Nachtgespräche, des Tagesausklangs in einer schönen Hotelbar, wird in Weimar selbstverständlich fortgeführt.
Das Gespräch führte Frank Heine