Im April schwächelt der TV-Werbemarkt weiter, wenn auch nicht mehr ganz so stark wie noch im März. Laut den aktuellen Nielsen-Zahlen sieht es für die Kinowerbung dagegen weiterhin gut in der Entwicklung aus.

Im April sind die Brutto-Werbeaufkommen im deutschen Markt gesamt gesehen im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht ins Plus gedreht, nachdem sie im März auf insgesamt minus 0,5 Prozent abgerutscht waren. Zur Erholung beigetragen hat aber laut der Nielsen-Zahlen nicht der TV-Werbemarkt. Dort ging es im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent auf 1,236 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,270 Mrd. Euro) runter.
Zumindest war es nicht mehr ein so großes Minus von 6,6 Prozent wie noch im März. Aber auf das ganze Jahr gesehen steht für das Fernsehen nun ein Minus von 1,2 Prozent auf 4,917 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,976 Mrd. Euro). Sowohl die RTL Group als auch ProSiebenSat.1 zeigten sich in den Quartalszahlen optimistisch, dass dieser Trend durch die neue Regierung und die angekündigten Investitionsprogramme im zweiten Halbjahr aber geändert werden kann.
Bei der Kino-Werbung ging es auf das gesamte Jahr gesehen wieder leicht nach oben: Von einem Gesamtwachstum von 8,3 Prozent mit den April-Daten auf jetzt 9,6 Prozent. Im April waren es neun Millionen Euro Bruttowerbeaufkommen, auf das ganze Jahr gesehen sind es insgesamt 34 Millionen Euro.