2024 moderierte Steven Gätjen noch selbst den Blauen Panther aus der BMW Welt in München. Jetzt bekommt er den Panther in der Kategorie Entertainment als Host des Prime-Video-Formats „Licht aus”, das Bildergarten Entertainment produzierte.

Sie werden als Host der Unterhaltungsshow „Licht aus“ geehrt. Was war Ihre Herangehensweise an das Projekt?
Steven Gätjen: Grundsätzlich immer Spaß und Freude. Dann natürlich auch immer die Frage: Was kann ich tun, um das Format zu unterstützen und das Guck-Erlebnis für das Publikum noch spannender, interessanter und lustiger zu gestalten. Beim Drehen einfach fallen lassen und seinen Instinkten folgen. Vor allem war mir wichtig, dass es ein Reality-Format wird, das das Miteinander feiert und nicht gleich nach fünf Minuten ein Gegeneinander entsteht.
Was war die größte Herausforderung dabei?
Steven Gätjen: Wie der Name schon sagt: Licht Aus. Die Dunkelheit. Das weckt einen anderen Vertrauensmodus bei den Kandidatinnen. Außerdem niemanden bloßzustellen und allen den gleichen Spaß und die gleiche Aufmerksamkeit zu vermitteln.
Ist das Projekt rückblickend so geworden, wie Sie es anfangs gedacht hatten, dass es wird?
Steven Gätjen: Ja und sogar noch besser. Ich finde, wir haben es geschafft zu zeigen, dass Reality nicht böse und bloßstellend sein muss, sondern auch extrem harmonisch zusammenführend ist und deshalb auf keinen Fall langweilig.
Was bedeuten Ihnen Preise und Auszeichnungen allgemein vor dem Hintergrund, dass Sie jetzt mit dem Blauen Panther prämiert werden?
Steven Gätjen: Teamwork makes the dream work. Ich freue mich, dass wir als Team ausgezeichnet werden. Auch wenn dieser Preis an mich adressiert ist, funktioniert all das nur, wenn man gemeinschaftlich eine Vision teilt und den Mut hat, das umzusetzen. Ich finde es toll.
Wenn Sie einen Wunsch an die (TV)Branche in Deutschland hätten: Wie würde der lauten?
Steven Gätjen: Neue Wege gehen, Formate mal drehen und wenden und gucken, welchen anderen oder vielleicht sogar neueren Ansatz man gehen könnte. Auf Ideen vertrauen und nicht gleich nach der ersten schlechten Quotenmeldung den Kopf in den Sand stecken.