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Peacock halbiert Verlust


Peacock, der Streamingdienst von NBCUniversal, hat seinen Verlust im dritten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 436 Mio. Dollar auf 217 Mio. Dollar reduzieren können.

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Eines der neuen Programmhighlights bei Peacock im dritten Quartal 2025: „M3GAN 2.0“ von Gerard Johnstone (Credit: Universal Pictures International)

Trotz eines Umsatzrückgangs von 1,5 auf 1,4 Mrd. Dollar im Vergleich zum von den Übertragungen von den Olympischen Spielen in Paris geprägten Vorjahresquartal hat Peacock, der Streamingdienst von NBCUniversal, seinen Verlust im dritten Quartal 2025 von 436 Mio. Dollar auf 217 Mio. Dollar in etwa halbieren können. Wie aus der heute veröffentlichten Bilanz des Mutterkonzerns Comcast hervorgeht, blieb die Zahl der Abonnenten im dritten Quartal mit 41 Mio.auf dem Niveau des ersten und zweiten Quartals 2025; Ende des dritten Quartals 2024 hatten 36 Mio. Abonnenten zu Buche gestanden.

Die Mediensparte von Comcast, zu der Peacock gehört, verzeichnete im dritten Quartal 2025 einen Umsatzrückgang um 19,9 Prozent auf 6,589 Mrd. Dollar; auch hier machten sich die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fehlenden Erlöse aus den Übertragungen von den Olympischen Spielen in Paris bemerkbar. Das Adjusted Ebitda der Mediensparte von Comcast stieg im dritten Quartal 2025 um 28 Prozent auf 832 Mio. Dollar an. Als Grund für diese Ergebnisverbesserung bei gleichzeitigem Umsatzrückgang nennt Comcast vor allem niedrigere Programmkosten im Bereich Sport, die im Vorjahresquartal durch die Olympischen Spiele in Paris deulich höher gelegen hatten; insgesamt gingen die operativen Kosten der Mediensparte um 24,1 Prozent auf 5,758 Mrd. Dollar zurück.

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Erfolgreichster Kinotitel von Universal im dritten Quartal 2025: „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ (Credit: Universal Pictures)

Universal, die Studiosparte von Comcast, steigerte den Umsatz im zurückliegenden Quartal um 6,1 Prozent auf drei Mrd. Dollar. Erfolgreichster Universal-Titel im dritten Quartal 2025 war „Jurassic World: Die Wiedergeburt“, der es weltweit auf rund 868 Mio. Dollar gebracht hat. Das Adjusted Ebitda von Universal ging dagegen infolge höherer Marketing- und Promotionkosten für kommende Kinostarts um 21,9 Prozent auf 365 Mio. Dollar zurück. 

Die Themenparks von Universal erzielten im zurückliegenden Quartal einen Umsatz von 2,717 Mrd. Dollar; ein Plus von 18,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Adjusted Ebitda stieg um 13,1 Prozent auf 958 Mio. Dollaran. 

Insgesamt verzeichnete die Sparte Content & Experiences von Comcast im dritten Quartal ein Minus von 6,8 Prozent beim Umsatz (11,742 Mrd. Dollar) und ein Plus 8,4 Prozent beim Adjusted Ebitda (1,953 Mrd. Dollar).

Der Quartalsumsatz des Gesamtkonzerns Comcast ging im dritten Quartal 2025 um 2,9 Prozent auf 31,198 Mrd. Dollar zurück; das Adjusted Ebitda lag mit 9,669 Mrd. Dollar um 0,7 Prozent unter dem des Vorjahresquartals.

Personalie

Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Quartalszahlen hat Comcast Steve Croney zum CEO des Unternehmensbereichs Connectivity & Platforms ernannt, wo er derzeit als Chief Operating Officer fungiert. Zum 1. Januar löst er Dave Watson ab, der dann als Vice Chairman des Gesamtunternehmens fungieren wird.

Brian Roberts, CEO von Comcast, und President Mike Cavanagh, der am 1. Januar Co-CEO wird, bezeichneten Croney als „genau die richtige Führungskraft für die Zukunft. Er ist ein vertrauenswürdiger und versierter Manager, der maßgeblich zur Förderung unserer betrieblichen Transformation beigetragen hat. Steve hat eine klare Vision und leistet bereits eine fokussierte Führungsarbeit, während er gleichzeitig sicherstellt, dass wir für die bevorstehenden Herausforderungen gut aufgestellt sind.“