Noch bis 23. Mai stehen die von Malika Foroutan und Edin Hasanovic gespielten hr-„Tatort“-Ermittler für zwei Folge der Krimireihe vor der Kamera. Es ist das erste Mal, dass zwei hr-„Tatorte“ hintereinander gedreht werden.

Am 5. Oktober lösen Melika Foroutan und Edin Hasanovic im „Tatort: Dunkelheit“ ihren ersten Fall als die neuen Cold-Case-Ermittler Maryam Azadi und Hamza Kulina des Hessischen Rundfunks (hr). Noch bis 23. Mai laufen u.a. in Frankfurt, Heusenstamm, Offenbach, Oberursel, Wiesbaden und Eschborn bereits die Dreharbeiten zu zwei weiteren „Tatorten“ des Duos; nach Angaben des hr das erste Mal, das zwei hr-„Tatorte“ hintereinander gedreht werden.
Der „Tatort: Licht“ wird von Rick Ostermann nach einem Drehbuch von Senad Halilbašić, der auch schon das Skript zum „Tatort: Dunkelheit“ geliefert hatte, inszeniert.
Darin lässt Maryam Azadi (Melika Foroutan) ein Fall nicht los, in dem sie vor sechs Jahren als Kommissarin ermittelt hatte. Damals waren die dreijährige Viktoria Reiter und ihr Vater Julian spurlos verschwunden. Als die Ermittlungen nach einem Jahr ohne Ergebnisse blieben, wurde der Fall mit Verdacht auf erweiterten Suizid zu den Altfällen gelegt. Doch Viktorias Mutter, Anna Reiter (Maren Eggert), zweifelt an dieser Theorie – und sucht Jahre später noch unermüdlich nach ihrem Kind. Als Anna in ihrer Verzweiflung einen Aufruf auf Social Media startet und eine Belohnung für jeden noch so kleinen Hinweis auf Viktorias Verbleib in Aussicht stellt, überschlagen sich die Ereignisse: Ein obdachloser Mann behauptet, Viktoria lebe noch und bittet Anna um ein Treffen. Kurz darauf verschwindet auch Anna – und wird zur Hauptverdächtigen in einem Mordfall. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Hamza Kulina (Edin Hasanovic), der sich zeitgleich durch eine interne Ermittlung schlägt, nimmt Maryam die Ermittlungen auf.
In weiteren Rollen der Sommerhaus-Produktion (Produzenten: Jochen Laube, Fabian Maubach; ausführende Produzentin: Annie Schilling) im Auftrag des Hessischen Rundfunks (Redaktion: Jörg Himstedt, Erin Högerle) stehen u.a. Alexander Weise, Dörte Lyssewski, Joël Ameloot, Meinhard Neumann, Judith Engel, Mieke Schymura, Pablo Striebeck, Petra Hartung, Beat Marti, Felician Hohnloser, Bettina Kaminski, Christoph Pütthoff, Nuriye Jendroßek, Benjamin Nippe und Marcel Stefanski vor der Kamera von Philipp Sichler.
Der „Tatort: Licht“ wird am 30. November ausgestrahlt.
Im „Tatort: Fackel“, den ebenfalls Rick Ostermann nach einem Drehbuch von Sebastian Heeg und Tom Schilling inszeniert, trifft Kommissar Hamza Kulina (Edin Hasanovic) Jahre nach einem verheerenden Hochhausbrand mit dreizehn Toten auf einer Mahnwache unerwartet seine Ex-Freundin wieder. Almila (Seyneb Saleh) hat ihre Mutter in den Flammen verloren und kämpft seither unermüdlich für Gerechtigkeit. Das Hochhaus mit Sozialwohnungen stand binnen weniger Minuten in Flammen – womöglich aufgrund von billigem Dämmmaterial, das entgegen den Vorschriften verbaut wurde. Als ein Untersuchungsausschuss, der die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen soll, ergebnislos zu enden droht, bittet Almila Hamza um Hilfe. Die Ermittlungen führen Hamza Kulina und seine Kollegin Maryam Azadi (Melika Foroutan) von einem mysteriösen Todesfall zu dem Geschäftsführer eines Baustoffkonzerns (Stephan Luca) mit engen Verbindungen in die Politik. Doch je näher die Kommissare der Wahrheit kommen, desto größer wird die Gefahr – für ihre Ermittlungen und für sie selbst.
Weitere Rolle haben u.a. Katharina Heyer, Judith Engel, Gordana Boban, Michael Schenk, Nadja Bobyleva, Petra Friedrich, Doris Plenert, Atef Vogel und Rainer Ewerrien übernommen.
Produziert wird der „Tatort: Fackel“ ebenfalls von der Sommerhaus Filmproduktion (Produzenten: Jochen Laube, Fabian Maubach; ausführende Produzentin: Annie Schilling) im Auftrag von ARD Degeto Film (Redaktion: Birgit Titze) und des Hessischen Rundfunks (Redaktion: Jörg Himstedt, Erin Högerle).
Die Ausstrahlung ist für kommendes Jahr geplant.