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ARD zieht Jahresbilanz und nennt größte Fiction-, Doku-, Sport- & Show-Highlights


Die ARD hat eine leicht vorgezogene Bilanz für 2025 im Ersten und bei der ARD-Mediathek abgeliefert. Programmdirektorin Christine Strobl betont den linearen wie non-linearen Erfolg. Erstmals gibt es Streaming-Abrufzahlen zu „Werwölfe” oder „Schattenseite”. Überraschend ist, wie stark inzwischen die Mediathek die jüngeren Zielgruppen erreicht.

Christine Strobl
ARD-Programmdirektorin Christine Strobl blickt zurück (Credit: ARD/Alexander von Spreti)

Die ARD zieht Bilanz für das lineare Programm und die eigene Streaming-Plattform im ablaufenden Jahr: Mit einem Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist die ARD-Mediathek mit monatlich über 25 Millionen Nutzenden laut einer Mitteilung am Donnerstag auch 2025 die reichweitenstärkste deutsche Streamingplattform. Der tägliche Nutzerkreis wuchs auf 3,2 Millionen, von denen inzwischen überraschenderweise 41 Prozent zwischen 14 und 49 Jahren alt sind.

Beim Ersten wird besonders die erfolgreiche 20.15-Uhr-Schiene in den Fokus gerückt: „Mit durchschnittlich 16,9 Prozent Marktanteil in der Primetime liegt das Gemeinschaftsprogramm der ARD klar auf Platz 1”, heißt es dazu. Im Jahresmarktanteil erreicht Das Erste derzeit 12,6 Prozent beim Gesamtpublikum.

Christine Strobl: „ARD ist erste Adresse für Information & TV-Momente

ARD-Programmdirektorin Christine Strobl kommentiert: „Ob Bundestagswahl, Sporthighlights, kulturelle Großereignisse oder der ‚Tatort‘ – die ARD ist die erste Adresse für Information und für TV-Momente, die Menschen in ganz Deutschland verbinden.”

Weiter sagte sie: „Mit umfangreicher Wahlberichterstattung, einem packenden ESC-Abend, innovativen Formaten wie der Realityshow ‚Die Werwölfe‘, der Coming-of-Age-Serie ‚Schattenseite‘ sowie modernen Doku-Serien über faszinierende Persönlichkeiten, frisch und jung erzählt, hat die ARD 2025 mit den eigenen Inhalten vieles erreicht – vor allem aber eins: Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer linear wie non-linear.”

Der „Tatort“ bleibt ein Zuschauermagnet: Mit einer Sehbeteiligung von bis zu 12,5 Millionen ist der „Tatort“ die stärkste deutsche Krimireihe im TV, dazu kommen über die Mediathek inzwischen weitere zehn Prozent zusätzliche Reichweite pro Fall.

„Being Franziska van Almsick” und „Spuren” vorn bei Abrufzahlen

Die ARD punktete sowohl im Streaming als auch im klassischen TV:  Besonders überzeugten die Dokus „Being Franziska van Almsick“ (3,1 Mio. Abrufe), „Die Küblböck-Story“ (2,6 Mio. Abrufe), „75 Jahre. Fürs Erste!“ (4,9 Mio. Zuschauende im TV, 18,1 Prozent Marktanteil), die Verbraucher-Doku „Die Wahrheit über Eigenmarken“ (19,5 Prozent Marktanteil), die Reality-Doku „In höchster Not“ (5,7 Mio. Abrufe) sowie die Reality-Show „Die Werwölfe“ (4,7 Mio. Abrufe).

Fiktional begeisterten Serien wie „Spuren“ (8,6 Mio. Abrufe und durchschnittlich 5,9 Mio. Zuschauende im TV), „Hundertdreizehn“ (6,1 Millionen Abrufe, durchschnittlich 3,2 Mio. Zuschauende im TV / 14,7 Prozent Marktanteil), „Schattenseite“ (2,5 Mio. Abrufe) sowie das Show-Highlight „75 Jahre ARD“ (6,7 Mio. Zuschauende und 29,6 Prozent Marktanteil).

Highlight ESC und Erfolgskonstante Samstagabendshows

Der ESC-Vorentscheid mit einer besonderen Kooperation mit Stefan Raab und RTL zog ein Millionenpublikum an. Beim großen Finale in Basel sahen durchschnittlich 9,5 Millionen Menschen in der ARD zu. Besonders beeindruckend: Bei den 14- bis 29-Jährigen erreichte der Wettbewerb 78,6 Prozent Marktanteil – Rekord seit Beginn der Langzeitmessung 1996.

Die ARD-Unterhaltungsshows erreichen im Schnitt mehr als 4 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer im TV. Insbesondere am Samstagabend sind sie sehr erfolgreich – auch bei jüngeren Menschen mit durchschnittlich 18,3 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Tour de France und Frauen-Fußball-EM gehen durch die Decke

Zum ersten Mal zeigten ARD und ZDF alle Spiele einer UEFA Frauen-EM live – der Event-Livestream der Spiele wurde in der ARD-Mediathek insgesamt 6,8 Millionen Mal abgerufen. Die deutschen Spiele erzielten im TV Marktanteile bis zu 57 Prozent. Bei der Tour de France wurde der Event-Livestream etwa 12 Millionen Mal abgerufen – dank auch dem deutschen Shooting-Star Florian Lipowitz – fast doppelt so häufig wie im Vorjahr.

Zu den ARD-Informationsangeboten heißt es: Das Duell von Friedrich Merz und Olaf Scholz verfolgten beispielsweise 8,6 Millionen in der ARD mit einem Marktanteil von 27,9 Prozent. Auch die Wahlarena mit Jessy Wellmer und Louis Klamroth sahen im Schnitt 5,28 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (23,6 Prozent Marktanteil).

Bilanz zu „Hart aber fair” & Co.

Mit bis zu 4,89 Millionen Zuschauenden sei „Caren Miosga“ der reichweitenstärkste Polit-Talk im deutschen Fernsehen. Alle Talkformate – „Caren Miosga“, „Maischberger“ und „Hart aber fair“ – hätten ihre Marktanteile gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Ebenso sollen die Abrufzahlen in der ARD-Mediathek insgesamt zugelegt haben. „Besonders das für die Mediathek produzierte Format „Hart aber fair 360“ erreichte mit durchschnittlich 245.000 Abrufen eine jüngere Zielgruppe.”

Die „tagesschau“-Ausgabe um 20 Uhr bleibt, wenn Das Erste und die Dritten zusammengerechnet werden – auch 2025 die mit Abstand am häufigsten gesehene Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen mit durchschnittlich 9,50 Millionen Zuschauenden und 42,6 Prozent Marktanteil je Ausgabe. Das entspricht einer Steigerung von 2,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Mit virtuellen Watchpartys auf dem ARD-Twitch-Kanal des neuen Formats „tagesschau together“ begleitet die „tagesschau“ 2025 diverse politische Runden, unter anderem das TV-Duell zwischen Friedrich Merz und Olaf Scholz – und erzielt damit über eine Million Aufrufe über Social Media und die ARD-Mediathek.

Mit der Aktion #Melddichmalwieder (6,2 Mio. Zuschauende, 2,3 Mio. erreichte Konten via Social Media) setzte die ARD ein weiteres Mal zur besten Sendezeit auf einen ungewöhnlichen Programmbeitrag – dieses Mal zum Thema Einsamkeit – und lieferte damit einen starken Impuls für Debatten und Dialog.