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Rasoulof im Goldenen Buch der Stadt Hamburg


Mit „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ bescherte Mohammad Rasoulof der Stadt Hamburg einen Cannes-Hit und eine Oscarnominierung. Jetzt durfte sich der iranische Filmemacher in einem feierlichen Akt ins Goldene Buch der Stadt eintragen.

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Filmemacher Mohammad Rasoulof, hier mit Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher, trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein (Credit: Senatskanzlei Hamburg)

Es war ein bewegtes Jahr für Mohammad Rasoulof, der im vergangenen Jahr kurz vor der Weltpremiere seines Films „Die Saat des heiligen Feigenbaums“, produziert von seiner in Hamburg ansässigen Run Way Productions und gefördert von der MOIN Filmförderung, wegen politischer Verfolgung auf abenteuerliche Weise aus seiner Heimat fliehen musste. In Cannes wurde der Film mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Im Anschluss war er als bester internationaler Film 2025 für einen Oscar nominiert. Für den Deutschen Filmpreis, der am 9. Mai verliehen wird, ist er sechs Mal nominiert.

Nun wurde Rasoulof eine weitere große Ehre zuteil. Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Kultursenator Dr. Carsten Brosda haben den in mittlerweile in Hamburg lebenden Filmemacher als Ehrengast im Rathaus empfangen. Dort trug er sich in das Goldene Buch der Stadt ein. 

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Filmemacher Mohammad Rasoulof, hier mit Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher, trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein (Credit: Senatskanzlei Hamburg)

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher erklärte dazu: „Mit seinen kritischen Filmen lenkt Mohammad Rasoulof den Blick der Welt auf die gesellschaftlichen und politischen Zustände im Iran. Sein Eintrag in das Goldene Buch der Stadt unterstreicht die Wertschätzung Hamburgs für seine künstlerischen Leistungen und sein Engagement für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte. Sein Film ‚Die Saat des heiligen Feigenbaums‘ ist international ein großer Erfolg. Der Inhalt und die Umstände, unter denen er entstanden ist, sind bedrückend. Ich freue mich, Mohammad Rasoulof nach seiner dramatischen Flucht aus dem Iran in seiner Wahlheimat Hamburg willkommen zu heißen.“

Und Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, sagte: „Mohammad Rasoulofs Filme sind ein eindrückliches Plädoyer für Menschenrechte und Meinungsfreiheit. Ich bin froh, dass wir seine wichtige Arbeit über die MOIN Filmförderung und die lebendige Hamburger Filmszene unterstützen können und dieser beeindruckende Film, der im Iran entstanden ist, für Deutschland ins Rennen um den Oscar gegangen ist. Die Freie und Hansestadt zeigt damit einmal mehr, dass Bekenntnisse zur Freiheit der Kunst keine Lippenbekenntnisse bleiben dürfen, sondern sich in konkrete Hilfe übersetzen müssen. Wir wollen auch in Zukunft ein sicherer Hafen für Menschen sein, die den Mut haben, ihre Stimme für die Freiheit und die Demokratie zu erheben. Danke Mohammad Rasoulof!”

Mohammad Rasoulof ließ wissen: „For me, this is a rare and meaningful opportunity to express my deep gratitude to Hamburg – and to all those who, through their presence and kindness, have strengthened the roots of my connection to the heart of this beautiful city.”