Wim Wenders wird – unglaublich, aber wahr – 80! Wir haben den renommierten Filmjournalisten Harald Pauli gebeten, einen Gastbeitrag zu schreiben. Er kennt Wenders seit vielen Jahren, hat ihn wiederholt interviewt und steht ihm auch aus persönlichen Gründen nahe. Mit ihm zusammen schicken wir herzliche Geburtstagswünsche.
„Far away, so close“ – das ist es wohl, was Wim immer war. Oder meist zumindest. In und mit seinen Filmen und persönlich.
Seine besten Werke waren jene, die diese Distanz zu überwinden schafften. Bei denen der Überbau, der philosophische, kinoreferenzielle oder mythische, oszillierte mit den Rudimenten eines Plots, bei denen Schauplätze und Schauspieler eins wurden, die äußere Bewegung einer inneren entsprach. Und ja, das sind schon eher die Klassiker: „Alice in den Städten“, „Im Lauf der Zeit“, „Der amerikanische Freund“, „Paris, Texas“ und „Der Himmel über Berlin“ (und natürlich zuletzt „Perfect Days“).
„Far away, so close“: Der erste Wenders-Film des Filmbuffs aus dem bayerischen Oberland, der Ende 1976 nach München gekommen war, dürfte „Der amerikanische Freund“ gewesen sein, 1977 im Eldorado-Kino. Seine frühen Filme habe ich erst danach entdeckt, 1979 bei der ersten Wenders-Retro im Filmmuseum, im Jahr davor hatte ich „Im Lauf der Zeit“ mal im ,normalen’ Kino gesehen (Nachtvorstellung im Türkendolch?). Danach erstand ich beim Filmverlag in der Tengstraße die Poster zu beiden Filmen, das schwarzweiße Doppelplakat mit den „King of the Road“- und „Kamikaze“-Fotomotiven zu „Im Lauf der Zeit“ und das gemalte Nachtbild zum „Amerikanischen Freund“. Statements für meine Studentenbude.

„Paris, Texas“ war dann der erste Film, über den ich mich als Kritiker austobte, natürlich euphorisch. Den Cannes-Triumph mit der Goldenen Palme hatte ich leider verpasst (mein erstes von vielen Jahren an der Croisette wurde dann 1985). Da war längst klar: der Mann steht auf der richtigen Seite. Wenn einer Flipper, Jukebox und Billardtisch in eine Filmkulisse stellen kann, dann er – dann ist das keine Kulisse! Es war klar, dass da jemand den gleichen alternativen amerikanischen Traum träumt wie wir, wie ich. Jemand, der die Popkultur liebt und in sich aufsaugt, das Hollywood der Melos, Western und Film Noirs, aber auch weiß, dass Kopie keine (Er)Lösung offeriert, dass man als Deutscher, als Europäer besser eine Dimension dazu spinnt.
Die Distanz kam dann ironischerweise via Familie, ich geriet mit meiner älteren Schwester, damals bereits Mutter, schwer aneinander. Sie warf dem Film einen unerträglichen Biologismus vor durch den Umstand, dass das Kind aus der glücklichen Umgebung bei den Pflegeeltern herausgerissen wird, nur um zur echten Mutter zurückzufinden, die in einer Peepshow arbeitet. Kann man so sehen, für diesen Blick mag Wenders vielleicht etwas unsensibel gewesen sein, aber das ist halt auch eine sehr verengende, ideologiekritische Perspektive. Man kann auch eine wunderbare Liebesgeschichte entdecken, eine sensible Feier von Vergebung und Versöhnung, eine fast mythische Selbstvergewisserung. Jenseits aller Americana-Meta-Ebenen, die sich eröffnen.
1987 überraschte Wenders dann die Welt in Cannes mit „Der Himmel über Berlin“, seiner so triumphalen wie leisen Rückkehr nach Deutschland nach zehn Jahren Amerika. Zum Start führte ich mein erstes Interview mit ihm, allerdings nicht persönlich (ich denke per Fax, vielleicht hatten wir damals bei Lui auch schon Mail, mit ihm kann man by the way tolle schriftliche Q&As führen). Und schon da überraschte Wenders mich mit einer unerwarteten Nähe angesichts der scheinbar intellektuellen Ferne von Autor und Werk, nämlich mit lapidarem Humor (und ja, Wim kann sehr lustig sein). Auf die Frage, warum der Film nicht – wie mal angekündigt – eine Komödie geworden sei, antwortete er: „Der Wenders muss noch etwas älter werden, bevor er sich an so etwas Schweres wie eine Komödie wagen kann.“ Was im Übrigen nach fast 40 Jahren noch gilt, vielleicht ist es auch ewige Versuchung und Herausforderung des Sinn-Suchers und fahrenden Film-Forschers.
Ein Jahr später wurde Wim dann ganz anders „far away close“, denn in mein Leben trat eine gewisse Yella Rottländer. Und damit etwa auch die bildgewordene Erzählung, wie Wim sie für „Alice“ gecastet hat (es gilt das John Ford/„Liberty Valance“-Diktum „Print the legend“). Hark Bohm hatte sie ihm empfohlen, weil er sie als Spielkameradin seines Sohn Dschingis in München kannte. Yella lebte mit ihrer Mutter da im Sommer auf einer Landkommune bei Landshut, sie sah, wie sich ein Cadillac (oder was auch immer für ein Ami-Schlitten) staubaufwirbelnd dem Hof näherte und versteckte sich gemeinsam mit anderen Kindern oben im Heuschober. Doch der Mann mit Cowboy-Hut und Hosenträger-Jeans hatte Eis mitgebracht. So lockte Wim sie nach unten – und schließlich als ‚Alice in die Städte‘.

Ich weiß nicht, wann ich ihn auch persönlich kennenlernte, spätestens 1992 beim Dreh von „In weiter Ferne, so nah“. Ich schob den Kinderwagen mit unserem ersten Sohn durch das Scheunenviertel, während Yella einen Cameo-Auftritt als Engel mit Otto Sander und Willem Dafoe in einer in die Hackeschen Höfe gebauten U-Bahnhof-Attrappe absolvierte. Nächstes Jahr, kurz vor Cannes, besuchten wir ihn während der Post in der Bavaria, Yella war hochschwanger, Wim fragte, ob er seine Hand auf ihren Bauch legen dürfe und erfühlte dann das Leben darin. Drei Stunden später war Amiel geboren, unser zweiter Sohn, den wir allerdings nicht wegen Wim oder dem Engel so genannt haben (aber Wim hatten ein ‚Buch der Engel‘ und wusste über den Namen Bescheid). Und Wim war auch ganz close, als wir uns getrennt hatten und er mir 2006 in Hof die Hand auf die Schulter legte und mit mir eine Trostrunde und -stunde durch die Altstadt drehte.
Aber er blieb natürlich auch immer away (und das ist nicht als Vorwurf gemeint). Wim ist kein Mensch für Freundschaften, für richtige, anhaltende (und ich weiß von diversen Leuten, die ihm mal sehr nahe waren und darüber irritiert sind, auch weil es keinen Punkt des Streits geben muss, damit der Kontakt abbricht). Wie seine (Anti-)Helden ist er ein Suchender, letztlich immer irgendwie unterwegs, seine ‚Freundschaften‘ sind pragmatisch, anlassgeprägt, allerdings ohne ein ungutes egomanes oder utilitaristisches Moment. Er zieht einfach weiter – vielleicht begegnet man sich ja mal wieder…

Wim ist ein Solitär. Und auch nur so funktioniert er in seiner Grundkreativität (klar ist Filmemachen immer Teamarbeit). Das galt auch so im ganz Privaten, die Beziehungen waren intensiv, aber ohne Gewähr. Bis 1992 auf dem Set von „Far Away, So Close“ eine junge Kameraassistentin ihm den Kopf verdrehte. Ein Jahr später ist Donata seine (dritte) Frau. Sie hält ihm den Rücken frei, hat zu einem tiefen Verständnis von Wim gefunden. Vielleicht auch, weil sie ihn zum Glauben zurückbringt, sie praktiziert in einer kleinen Gruppe eine Art Urchristentum, der ehedem Agnostiker Wenders findet wieder zu Gott. Zusammen beten sie und lesen die Bibel, beide bezeichnen sich als „gläubig, aber nicht religiös“. Und haben dabei auch keinerlei Missionierungseifer. Solitär ist Wim geblieben, nur quasi jetzt Duolitär.
Als Journalist bleibt man natürlich irgendwie close, begegnet sich zwangsläufig immer wieder. Ich habe (gefühlt) unzählige Langinterviews mit ihm geführt, realiter waren es wohl ein halbes Dutzend (neben dem Einholen von aktuellen Zitaten oder Geschichten, die ich mit und über ihn produziert habe). Er hat mich mal zu Hause abgeholt, um gemeinsam Essen zu gehen, ich hab mit ihm ein Bier in Schwabing und einen Cocktail im Schumann’s getrunken. Und er ist im Großen wie im Kleinen immer wieder für Überraschungen gut.

2017 schrieb ich ihm eine Notiz, dass ich gestern im Vorprogramm eines Berliner Konzerts von Jason Isbell eine Singer/Songwriterin gehört hätte, die das Publikum damit begrüßt hat, dass „Der Himmel über Berlin“ ihr Lieblingsfilm sei. Sie sei auch sehr gefeiert worden, ihr mir völlig unbekannter Name (und ich kenn mich in der Indie-Szene ganz gut aus) war Tift Merritt. Prompt kam eine Antwort retour: „Tift ist mega, hab alle ihre CDs. Beruht also auf Gegenseitigkeit.“
Und das ist mir nicht nur einmal so ergangen, ich hab mich immer gefragt, wann und wo er die Musik hört und die Talente entdeckt, bei seinem immens gedrängten Terminkalender. Aber er schien immer Bescheid zu wissen, und die Soundtracks zu seinen Filmen machten verlässlich eine wahre Freude, nicht selten stellten sie diese in den Schatten. Auch die Musiker waren ihm stets nahe, Ry Cooder ohnehin, Daniel Lanois spielte ihm in Los Angeles ein Geburtstagsständchen, Calexico traten zur Berlinale-Premierenfeier von „Every Thing Will Be Fine“ in Clärchens Ballhaus auf.

Er wäre doch ein super Musikproduzent, meinte ich mal ziemlich im Ernst zu ihm, angesichts all seiner Band-Entdeckungen. „Du wirst es nicht glauben“, sagte er grinsend, „bei mir in LA liegt ein fertiger Vertrag dafür. Ich muss nur noch unterschreiben.“ Das war gegen Ende seiner zweiten Dekade in den USA, die er dann resümierend mit „Land of Plenty“ final verlassen hat.
Er wäre wirklich der geborene Mann für eine Radioshow, wie sie Bob Dylan eine Zeit lang betrieben hat. Musikarchäologie und Popgeschichte gepaart mit aktuelle(re)n Entdeckungen. In jedem Fall ist das Wendersche Kino undenk- und unerlebbar ohne seine Musik. Sie ist ein konstituierendes Element, darüber könnte man Bücher oder Doktorarbeiten schreiben. Wim hat das übrigens gerade selber dokumentiert, für sein neues Buch „Wesentliches“, das Ende August erscheint (Verlag der Autoren), wollte er ein zwölfseitiges Vortragsmanuskript etwas ausführen und anreichern. „Driven by Music“ heißt das Kapitel jetzt und ist 166 Seiten lang, eine irrwitzige Soundtrack-Tour durch sein gesamtes Werk. Die zudem genau genommen schon in „Ich bin ein praktizierender Romantiker“ beginnt, dem Kapital davor.

Das ist ein anderes Branding von Wim, so abgegriffen wie treffend. Was ja gern das Problem ist mit Klischees, sie haben immer einen wahren Kern. Als ich ihn 2003 in einem Interview fragte, ob er ein (moderner) Romantiker sei, kam lapidar retour: „Leugnen ist zwecklos. Die Indizien überführen mich.“
Oka, eine Stunde von Montreal – eine Kleinstadt-Idyll am Ottawa-River. Wim dreht hier im Spätsommer 2014 „Every Thing Will Be Fine“ mit James Franco, Charlotte Gainsbourg und Rachel McAdams. Die Sonne ist gerade untergegangen, Franco soll als melancholisch-trauernder Schriftsteller auf einem Pier in den Fluss hinauslaufen. Der Boden ist frisch gespritzt, um das Violett des Himmels gut zu reflektieren, die Laternen sind angeschaltet, aber der Hauptdarsteller kommt nicht in die Puschen. „Das Licht geht weg, wo verdammt nochmal bleibt James!“ schimpft Wim, der um seine Einstellung fürchtet, die natürlich dem ikonischen „Boulevard of Broken Dreams“-Bild mit James Dean im Mittelpunkt nachempfunden ist (er kann in solchen Situationen übrigens durchaus recht pampig werden). Eine moderne Caspar-David-Friedrich-Stimmung, wie sie der ehedem Maler Wenders seit seinen Anfängen gerne evoziert (ironischerweise hat er übrigens nach 60 Jahren gerade wieder angefangen zu malen).

2016 besuche ich ihn nochmal beim Dreh von „Grenzenlos“/„Submergence“ in der Berliner Alten Nationalgalerie, als James McAvoy an Friedrichs „Mönch am Meer“ vorbeiwandelt. Wim ist ganz in seinem Element, wie ein Dirigent inszeniert er seine romantische Komposition inmitten eines Geheimdienst-Plot. Es ist im Kern eine wunderbar erwachsene Liebesgeschichte in einem höchst aktuellen Welt-Setting von Terrorismus, Armut und Hunger in Afrika und Klimakatastrophe. Eine Art von wehmütiger Romanze, wie sie ihm lange nicht mehr gelungen ist. Aber weder Kritik noch Publikum wissen das zu würdigen, was Wim ziemlich verzweifeln lässt.
Er hat oft gesagt, dass er mit Erfolgen viel schwerer umzugehen versteht als mit Niederlagen. Aber das sagt sich so leicht, ist vielleicht auch seiner Zeit in Amerika geschuldet, wo es wirklich so eine Kultur des Scheiterns gibt. Trotzdem tut es weh, verdammt weh. Da hilft auch die Romantik nicht weiter. Wim meint schließlich, das sei es nun gewesen mit Spielfilmen, er sieht nicht mehr, wie er solche, die ihn interessieren, (erfolgreich) realisieren sollte, von der Finanzierung ganz zu schweigen.

Und man muss dazu sagen, dass er schließlich auch grandiose Dokumentationen geschaffen hat. Da kann er zudem seine Empathie für seine Protagonisten voll ausleben, bestenfalls gefiltert durch technische Kunstgriffe. Drei Mal war er für sie Oscar-nominiert, 2000 war er ihm für den internationalen Hit „Buena Vista Social Club“ eigentlich sicher, mit etwas ominösen Methoden jagte ihm der Produzent Arthur Cohn den Goldjungen ab, indem er seinen TV-Film „Ein Tag im September“ in Front brachte. Viel Gegenwind bekam er für seinen Papst-Franziskus-Film, wohl auch weil er es da erstmals mit einer eher kontroversen Figur zu tun hatte. Auch hier zeigte sich Wim, der ja sonst die Bedächtigkeit und Gelassenheit in Person ist, eher dünnhäutig. Doch machen wir uns nichts vor, Theorie und Praxis von Misserfolg und Kritikfähigkeit sind zweierlei Sachen, und der Künstler ist eben per se sensibel.
Aber zum Glück schaut er auch nach vorne, eigentlich immer (nach einer Schonzeit vielleicht). Im Frühjahr 2023 kam die Meldung, dass Wim Wenders mit zwei Filmen in Cannes vertreten sein wird, dem Dokumentarfilm „Anselm – Das Rauschen der Zeit“ (wieder in 3 D, ein Format, an das außer James Cameron keiner mehr glaubt nach der Euphorie von vor 15 Jahren. Schnell sollte man noch einwerfen, dass es keinen Regisseur hierzulande gibt, der immer so offen und neugierig auf technologische Neuerungen reagiert hat wie er) und dem Spielfilm „Perfect Days“.

Spielfilm?! War da nicht was?! Aber hier kommt (zum Glück) das Adenauer-Diktum „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ zum Einsatz. Schließlich hatte sich etwas ergeben, was für alle Beteiligten Sinn machte – und uns einen singulären Wenders beschert, ein in seiner Reduktion überwältigendes Spätwerk, das sich elegant in seine Klassiker einreiht. Und ganz zu Wims Anfängen zurückgeht in seiner Anmutung, mit einem Soundtrack, der aus einer realen Kassette von Wim aus den frühen 70ern bestehen könnte. Das aber zugleich mit seinem Bild von Tokio, den coolen Designer-Toiletten, die der Held putzt, in eine Moderne voller Zwiespalt blickt.
Das Überraschende und Schöne am Wenderschen Ouevre ist, dass es auch fortlebt – im ganz heutigen Kino. Das ist mir, unmerklich und unübersehbar zugleich, gerade an zwei Meisterwerken aufgefallen, die beide dieses Jahr in Cannes ex aequo mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurden. „Sirât“ von Óliver Laxe, ein Rave-Roadmovie in der marokkanischen Wüste, das quasi auf reziproke Weise den Flüchtlingsstrom aus Afrika in eine europäische Reise ins Herz der Finsternis ummünzt. So einen Film würde für mich ein heute 30-jähriger Wenders drehen. Und, ganz anders, Mascha Schilinskis „In die Sonne schauen“, in dem der Schauplatz, ein Bauernhof in Sachsen-Anhalt, jahrhundert- und generationenübergreifend zum bestimmenden Moment wird – zu einem auratischen Akteur mit ungeheurer Macht. Die Wenders-Gene wirken…

Der Berliner Kosmopolit, der in Citys wie New York, San Francisco, Los Angeles, Tokio, Paris, Palermo, Lissabon, Hamburg und Berlin gedreht und diese schätzen gelernt hat, kehrte inzwischen der Metropole den Rücken. Wim aus den Städten… er ist auf Land gezogen. Und jetzt wird er, der Bildermagier und Musik-Buff, der Visionär und Nostalgiker, der Denker und Dichter – unglaublich, aber wahr – 80! Und blickt auf ein Leben, eine universal-universelle Reise zurück, die sich wahrlich sehen lassen kann – metaphorisch wie buchstäblich. Er selbst blickt im Zweifelsfall indes nach vorn, immer und unermüdlich. Und vielleicht beschert er uns ja demnächst eine Komödie aus dem Brandenburgischen, alt genug wäre er dazu ja nun…
Wie dem auch sei – aus ganzem Herzen, von far away, aber close: Happy Birthday, Wim!
Harald Pauli schreibt seit mehr als 40 Jahren über Film, zuletzt für „Focus“. Er war knapp 20 Jahre mit Yella Rottländer liiert, die als Kind in den Wenders-Filmen „Der scharlachrote Buchstabe“ und „Alice in den Städten“ mitwirkte.