Im Rahmen ihrer zweijährlichen nationalen Tagung hat die Regiegewerkschaft DGA ihre Spitzengremien neu besetzt. Christopher Nolan wurde zum neuen Präsidenten gewählt. Unter den ersten Gratulanten war die Produzentenvereinigung AMPTP, die sich 2023 mit der DGA – ganz anders als mit WGA und SAG-AFTRA – schnell geeinigt hatte.

Im Rahmen ihrer zweijährlichen nationalen Tagung hat die Regiegewerkschaft DGA ihre Spitzengremien neue besetzt. Christopher Nolan wurde zum neuen Präsidenten gewählt, er folgt auf Lesli Linka Glatter, die der DGA vier Jahre lan g als Präsidentin vorstand.
Im Rahmen der Wahl, die von 167 Delegierten in Vertretung der über 19.500 Mitglieder zählenden Gewerkschaft vorgenommen wurde, gab es zudem unter anderem folgende Entscheidungen:
Laura Belsey wurde zum National Vice President gewählt, Todd Holland zum First, Ron Howard zum Second, Gina Prince-Bythewood zum Third, Seith Mann zum Fourth, Millicent Shelton zum Fifth und schließlich Lily Olszewski zum Sixth Vice President. Paris Barclay wurde als Schatzmeister bestätigt; Joyce Thomas übernimmt künftig seine Vertretung.
Der zweifache Oscar-Gewinner Nolan, bedankte sich bei der Gewerkschaft dafür, ihm in Zeiten „enormen Wandels“ mit dieser Aufgabe betraut zu haben, die für ihn eine der größten Ehrungen seiner Karriere darstelle.
Eine Gratulation kam bereits von der Produzenten- und Studiovereinigung AMPTP, wo man sich auf künftige Zusammenarbeit im beiderseitigen Sinne freut. Gänzlich anders als WGA und SAG-AFTRA hatte die DGA 2023 innerhalb kurzer Zeit und ohne großen Konflikt einen neuen Kollektivvertrag mit der AMPTP abgeschlossen, der 2026 ausläuft.