Im 20. Jahr des Bestehens baut Vision Kino seine diskriminierungskritische Perspektive aus. Gerade auch zu diesem Zweck verstärkt Farnaz Sassanzadeh als leitende Angestellte für Projekte und Personal künftig die Führungsebene des Netzwerks für Film- und Medienkompetenz. Geschäftsführer Leopold Grün hat unterdessen seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert.

Kontinuität auf der einen, Ausbau von Perspektiven und Weiterentwicklung der Filmbildungsarbeit auf der anderen Seite: Zum Beginn des Jubiläumsjahres für Vision Kino gibt es wichtige personelle Neuigkeiten vom Netzwerk für Film- und Medienkompetenz. So hat Leopold Grün seinen Vertrag als Geschäftsführer um fünf Jahre verlängert, gleichzeitig kommt es zu einer Stärkung der Führungsebene, die laut einer Mitteilung von Vision Kino explizit auch Ausdruck einer Neuausrichtung im 20. Jahr des Bestehens sein soll: Künftig wird Farnaz Sassanzadeh als leitende Angestellte für Projekte und Personal gemeinsam mit der Geschäftsführung die zukünftige Filmbildungsarbeit weiterentwickeln und dabei die diskriminierungskritische Perspektive ausbauen.
Die Veränderung wurde demnach von der Geschäftsführung selbst initiiert. Sie sei unter anderem Ergebnis eines diskriminierungskritischen Prozesses, der Vision Kino ermutigt habe, „strukturelle und inhaltliche Erneuerungen in die Wege zu leiten, um alle Formen von Diskriminierung zu minimieren“. Ausgangspunkt für diesen Schritt war demnach das rassismus- und antisemitismuskritische Filmbildungsprojekt „Film Macht Mut“, das in den vergangenen drei Jahren mit den Mitteln der BKM Filmbildungsarbeit nachhaltig diverser gestaltet habe und für das Sassanzadeh seit 2022 als Gesamtkoordinatorin tätig war. In diesem Rahmen habe sie sich für eine bundesweite diskriminierungskritische Sensibilisierung im inhaltlichen sowie personellen Aufbau engagiert und dazu beigetragen, „dass das Team von Vision Kino selbst eine diskriminierungskritische Organisationsentwicklung beschreitet“.
Dazu Geschäftsführer Leopold Grün: „Ich freue mich sehr, meine Tätigkeit bei und mit Vision Kino unter neuen Vorzeichen fortzusetzen. Die diskriminierungskritische Perspektive nicht nur als Projekt, sondern als Querschnittsaufgabe zu betrachten, wird mit der Einbeziehung von Farnaz Sassanzadeh auf Leitungsebene sichtbar und ist ein wichtiger Schritt einer zukunftsorientierten Organisationsentwicklung. Herzlich willkommen, Farnaz!“
Farnaz Sassanzadeh erklärt: „Auf die gemeinsame Arbeit mit Leopold und dem gesamten Team von Vision Kino freue ich mich sehr! Es ist mir ein besonderes Anliegen, Filmvermittlung und die diskriminierungskritische Perspektive nicht nur in unseren Projekten, sondern auch in der täglichen Arbeit weiter zu verankern. Ich danke für das Vertrauen und sehe den bevorstehenden Herausforderungen und Veränderungen erwartungsvoll entgegen!“