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Rund drei Millionen Euro für neue Filmideen aus dem Norden


2024 hatte die MOIN Filmförderung mit NEST neue Wege in der Entwicklungsförderung beschritten. Rund ein Jahr nach dem regulären Start des Programms wurde nun eine erste, ausgesprochen positive Bilanz gezogen. So konnten allein im Kernprogramm NEST Space 47 Ideen mit durchschnittlich gut 58.000 Euro gefördert werden – in der vorherigen Förderstruktur waren es im Schnitt noch rund 26.000 Euro.

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Helge Albers (Credit: Jasper Ehrich)

Im Januar 2024 eingeführt, im März getestet und im Juni dann regulär gestartet: Seit über einem Jahr geht die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein mit NEST neue Wege in der Entwicklungsförderung. Zeit für eine erste Bilanz: Seit vergangenem Jahr hat die MOIN Filmförderung 2,95 Millionen Euro in die Entwicklung neuer Filmstoffe investiert, darunter Ideen von norddeutschen Autor:innen wie Detlev Buck, Kim Frank, Natja Brunckhorst oder Kilian Riedhof. Im NEST Space, dem Kernprogramm der neuen Entwicklungsförderung, wurden 47 Ideen mit durchschnittlich mehr als 58.000 Euro pro Projekt unterstützt. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 lag diese Summe in der alten Förderstruktur bei ca. 26.000 Euro pro Projekt.

Alternativ zum NEST Space kann NEST Classic-Förderung beantragt werden. Die dafür ausgewählten Projekte – seit dem Start im vergangenen Jahr waren es 28 – erhalten eine einmalige Basisförderung von 7.500 Euro. 

Das NEST richtet sich an etablierte Autor:innen und Produzent:innen von Spielfilmen, Serien, Animationsprojekten, Dokumentarfilmen und XR-Projekten ebenso wie an Talente. Herzstück des Programms ist der NEST Space: eine fünftägige Arbeitswoche an der Ostsee in Schleswig-Holstein, bei der die ausgewählten Autor*innen gemeinsam mit der Initiative Le Groupe Ouest kollaborativ an ihren Projektideen arbeiten. Als finanzielle Unterstützung steht danach der Weg zu den NEST-Tools offen, mit denen die Fördersumme je nach Projektart bis zu 150.000 Euro erreichen kann. Mit der Förderung im NEST Space werden Autor_innen und Produzent:innen automatisch Teil der NEST-Community: ein wachsender Pool an kreativen Personen, die im stetigen Austausch bleiben und in die Auswahl zukünftiger NEST-Projekte mit eingebunden sind. Zuständig bei MOIN für das Community Management ist ab sofort Producerin Paulina Toenne.

MOIN-Geschäftsführer Helge Albers: „Das NEST ist ein echter Gamechanger in unserem Förderangebot, für dessen Umsetzung mein großer Dank an unseren Aufsichtsrat und Dr. Carsten Brosda sowie das tolle Team der MOIN Filmförderung geht. Rund 100 Einreichungen pro Bewerbungsrunde zeigen sehr deutlich, dass es Bedarf gibt für neue Wege in der Stoffentwicklung. Wir haben ein Angebot geschaffen, das in Zeiten von KI die menschliche, kreative Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellt. Mit dem NEST ermutigen wir Autor*innen in einer frühen Phase, soviel kreatives Risiko wie möglich zu gehen und unterstützen dabei den Entwicklungsprozess finanziell angemessen. Aber einer der spannendsten Effekte des NEST wird erst nach und nach sichtbar: Die Community der ehemaligen NEST-Teilnehmer*innen, die in die Auswahl zukünftiger Projekte einbezogen ist und vielleicht die mächtigste Ressource ist, die wir der Branche am Standort beim Thema Entwicklungsförderung geben können.“