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Paramount-CEO Ellison hält sich zu WBD-Übernahme bedeckt


Paramount-Skydance-CEO David Ellison äußert sich vage zu möglichen Übernahmeplänen für Warner Bros. Discovery. Er spricht von „vielen Optionen“ für Integrationen. Netflix weist derweil entsprechende Übernahme-Gerüchte durch den Streaming-Riesen klar zurück.

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(Credit: Imago / TheNews2)

Paramount-Skydance-CEO David Ellison hat sich auf der Bloomberg-Screentime-Konferenz in Los Angeles zurückhaltend zu Spekulationen über eine mögliche Übernahme von Warner Bros. Discovery (WBD) geäußert. Nachdem zuletzt Berichte über ein mögliches Interesse von Paramount an einem Komplettkauf von WBD kursierten, betonte Ellison, dass das börsennotierte Unternehmen „nicht in der Position“ sei, auf Gerüchte oder Spekulationen einzugehen.

Stattdessen zeichnete Ellison ein allgemeines Bild von einer Branche im Wandel und verwies auf eine Vielzahl an potenziellen Übernahmeoptionen, die „in naher Zukunft tatsächlich umsetzbar“ seien. Mögliche Akquisitionen, so Ellison weiter, müssten dazu beitragen, die Content-Produktion zu erweitern: „Man braucht mehr Inhalte, um mehr Interaktion zu erzeugen.“ Ziel sei es, die Reichweite und Relevanz des Unternehmens auszubauen und langfristigen Wert zu schaffen.

Seit dem Zusammenschluss von Skydance und Paramount im Sommer treibt Ellison eine deutliche Neuaufstellung des Konzerns voran – inklusive Stellenabbau und Konsolidierung der Streaming-Plattformen Paramount+, Pluto TV und BET+ auf einer gemeinsamen technischen Basis. Gleichzeitig investiert das Unternehmen in journalistische Angebote: Zuletzt übernahm Paramount das von Bari Weiss gegründete Nachrichtenportal The Free Press für rund 150 Mio. Dollar. Weiss wird künftig als Chefredakteurin von CBS News agieren und den Ausbau der digitalen Strategie vorantreiben.

Ellisons jüngste Aussagen zur Integrationsstrategie stehen vor dem Hintergrund einer angekündigten Umstrukturierung von Warner Bros. Discovery, das ab Frühjahr 2026 in zwei eigenständige Einheiten – Warner Bros. (Film, HBO Max) und Discovery Global (TV, Discovery+) – aufgeteilt werden soll. Branchenbeobachter sehen in dieser Phase des Umbruchs Chancen für strategische Zugriffe.

Eine Beteiligung von Netflix an solchen Plänen ist indes ausgeschlossen. Netflix-Co-CEO Greg Peters erklärte ebenfalls in Los Angeles, man habe „kein Interesse an großen Medienübernahmen“ und verwies auf die durchwachsene Bilanz solcher Fusionen. „Wir kommen aus einer Tradition des Bauens, nicht des Kaufens“, so Peters. Große M&A-Transaktionen hätten „keine beeindruckende Erfolgsbilanz“.