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New Yorker Filmkritiker feiern „One Battle After Another“


Die generell für ihren eher nonkonformistischen Geschmack bekannten Filmkritiker von New York haben bei ihrem diesjährigen Preis einen tatsächlichen Oscarfavoriten als besten Film prämiert: „One Battle After Another“. Bester internationaler Film ist die deutsche Koproduktion „The Secret Agent“ (One Two Films).

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Paul Thomas Andersons „One Battle After Another“ mit Leonardo DiCaprio (Credit: Warner Bros. Entertainment)

Noch im letzten Jahr lehnten sich die New Yorker Filmkritiker zumindest etwas weiter aus dem Fenster, sprachen „Der Brutalist“ den Preis als besten Film des Jahres zu. Dieses Jahr fiel ihre Wahl deutlich mainstreamiger aus: Sie erklärten „One Battle After Another“ (hier die SPOT-Besprechung) von Paul Thomas Anderson zu ihrem Favoriten – wie gerade erst vor einem Tag bei den Gotham Awards – und sprachen überdies Benicio Del Toro den Preis als besten Nebendarsteller zu.

Zweifach prämiert wurde auch „The Secret Agent“ (hier unsere SPOT-Besprechung) von Kleber Mendonça Filho, der schon in Cannes doppelt ausgezeichnet worden war. Die brasilianische Koproduktion mit One Two Films als deutschem Partner wurde zum besten internationalen Film ernennt. Wie in Cannes gewann Hauptdarsteller Wagner Moura die Auszeichnung als bester Darsteller. 

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Kleber Mendonça Filhos „The Secret Agent“ mit Wagner Moura (Credit: Festival de Cannes)

Der Preis für die beste Regie wurde Jafar Panahi für „Ein einfacher Unfall“ (hier unsere SPOT-Besprechung) zugesprochen. Beste Hauptdarstellerin ist Rose Byrne für „If I Had Legs I’d Kick You“ – für diese Leistung hatte sie im Februar auch den Bären für die beste Hauptdarstellung auf der Berlinale gewonnen. Eine Überraschung war der Preis für die beste weibliche Nebenrolle für Amy Madigan in „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“ (hier unsere SPOT-Besprechung). 

Das beste Drehbuch stammt von Josh Safdie und Ronald Bronstein für „Marty Supreme“. Autumn Durald Arkapawgewann für ihre Kameraarbeit an „Blood & Sinners“ (hier unsere SPOT-Besprechung). Ein bisschen zeigten die New Yorker Filmkritiker auch ihren Hang zum Subversiven, als sie „KPop Demon Hunters“ zum besten Animationsfilm erklärten. Bester Dokumentarfilm ist „My Undesirable Friends: Part I – Last Air in Moscow“.