Im Rahmen des Talentförderprogramms „Nordlichter“ entsteht der Kinofilm „Neda – Die Übersetzerin“ mit Pegah Ferydoni in der Hauptrolle. Jetzt ist in Hamburg die letzte Klappe gefallen.

Nach einem Drehbuch, das er zusammen mit dem Produzenten Stefan Gieren (Storybay) unter Mitarbeit von Mina Farzaneh geschrieben hat, hat Ashkan Najafi das Drama „Neda – Die Übersetzerin“ (AT) inszeniert, für den jetzt in Hamburg die letzte Klappe gefallen ist.
Wie der NDR heute mitteilt, entsteht Najafis zweiter Langfilm nach „Das rote Coupé“ im Rahmen des zusammen mit der MOIN Filmförderung und nordmedia initiierten Talentförderprogramms „Nordlichter“, das jungen Filmschaffenden die Chance geben soll, moderne norddeutsche Geschichten zu erzählen.
In „Neda – Die Übersetzerin“ spielt Pegah Ferydoni die 32-jährige Neda, die aus dem Iran nach Hamburg geflüchtet ist, nachdem sie im Frauengefängnis von Qarchak schreckliche Dinge erlebt hat, die ihre auch das Leben in Deutschland erschweren. Als Übersetzerin für die Ausländerbehörde unterstützt sie Geflüchtete bei ihren Asylverfahren. Eines Tages begegnet sie dort einem ihrer ehemaligen Peiniger aus Qarchak: Hamid (Navid Negahban). Er ist mit seiner Tochter nach Deutschland geflohen und versteckt seine Gräueltaten im Gefängnis hinter einer falschen Geschichte. Auf einmal hat Neda als Übersetzerin Macht über diesen Mann. Sie kann ihm eine zweite Chance geben – oder sein Asyl verhindern.
In weiteren Rollen standen u.a. Lara Wolf, Jasmin Shakeri, Anne-Kathrin Gummich, Jan Georg Schütte und Manuel Thielen vor der Kamera von Clemens Majunke.
Wann „Neda – Die Übersetzerin“ (AT) ins Kino kommen und anschließend im NDR Fernsehen zu sehen und in der ARD Mediathek verfügbar sein wird, steht noch nicht fest.