In ihrer zweiten Förderrunde hat die MOIN Filmförderung mehr als 2,7 Mio. Euro an Mitteln vergeben. Der höchste Betrag ging an Doris Dörries Drama „Frau Winkler verlässt das Haus“, das im Oktober drei Wochen lang in Hamburg und Schleswig-Holstein gedreht werden soll.

Mehr als 2,7 Mio. Euro für 44 Projekte – so lautet die Bilanz der zweiten Förderrunde der Gremien der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein in diesem Jahr.
Knapp 1,3 Mio. Euro sind an zwölf Projekte im Bereich High-End-Förderung, die an Filme und Serien mit Herstellungskosten über 2,5 Mio. Euro sowie Kinodokumentarfilme mit Herstellungskosten über 1,5 Mio. Euro geht, vergeben worden. Die höchste Einzelsumme ging in diesem Bereich ging mit 550.000 Euro an Doris Dörries Drama „Frau Winkler verlässt das Haus“ (Zeitsprung Pictures) über die pensionierte Schauspielerin Frau Winkler, die verbittert und von Schmerzen gezeichnet lebt und unerwartet auflebt, als der Pflegeroboter Pawlowitsch ihre Betreuung übernimmt. In Hamburg und Schleswig-Holstein soll an drei Wochen im Oktober gedreht werden.
Das für Filme und Serien mit Produktionskosten unter 2,5 Mio. Euro sowie Kinodokumentarfilme mit Herstellungskosten unter 1,5 Mio. Euro zuständige Gremium Director’s Cut hat aktuell an 25 Projekte insgesamt rund 1,2 Mio. Euro gefördert. Hier geht die höchste Einzelsumme in Höhe von 375.000 Euro an Popo Fans „Grammatik“ (Fünferfilm). Die deutsch-österreichisch-schwedische Koproduktion über die Liebesbeziehung zwischen einem chinesischen Künstler und einem syrischen Koch, die sich in einem Sprachkurs kennengelernt haben, wird ebenfalls in drei Wochen in Schleswig-Holstein gedreht.
Sechs Kurzfilme werden von der MOIN Filmförderung aktuell mit 130.000 Eurogefördert, Wiktor Filip Gacparskis „Scratching the Surface“ erhält vom Fördergremium Innovativ 87.500 Euro.
Alle aktuell vergebenen Förderungen der MOIN Filmförderung im Überblick