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Martin Turowski regt „kulturellen Freibetrag“ an


In einem Brief an Staatssekretär Björn Böhning macht sich Kinobetreiber Martin Turowski für die Idee stark, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden kulturelle Zuwendungen in Höhe von 20 bis 40 Euro pro Monat gewähren können, auf die keine Lohnsteuer- oder Sozialversicherungsbeiträge anfallen. Turowski sieht darin eine Art privatwirtschaftlich getragenen „KulturPass“ – positives Feedback kam bereits von BKM Wolfram Weimer.

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Martin Turowski beim Fest der Produktionsallianz (Credit: Martin Turowski/privat)

Wie es mit dem KulturPass weitergeht, ist aktuell offen. Zumindest im Haushaltsentwurf sind keine Mittel hinterlegt, derzeit sieht es eher nicht nach einer Verlängerung aus. Ganz unabhängig davon hat Martin Turowski, Betreiber des Burgtheaters Ratzeburg, eine interessante Idee entwickelt, die er in einem ersten Gespräch auch schon kurz mit Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, sowie mit dem neuen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer besprochen hat. 

Ihm schwebt ein monatlicher Freibetrag im Bereich von 20 bis 40 Euro vor, den Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber als monatliche kulturelle Zuwendungen gewähren können, ohne dass darauf Lohnsteuer oder Sozialversicherungsbeiträge anfallen – unabhängig vom bisherigen allgemeinen Sachbezugsfreibetrag in Höhe von 50 Euro pro Monat. Turowski sieht in seinem Konzept das Potenzial einer Stärkung der Teilhabe am kulturellen Leben. Wie wichtig diese ist, war nicht zuletzt Tenor der Rede von Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda beim gestrigen Fest der Produktionsallianz. Gerade die Reaktion von BKM Wolfram Weimer sei ausgesprochen positiv gewesen; wörtlich habe er gesagt: „Der BKM unterstützt dieses Anliegen und spricht sich klar dafür aus.“

Turowski hat sein Anliegen nun noch einmal in einem Brief an Staatssekretär Björn Böhning übermittelt, Sie lesen ihn hier im Wortlaut: