Die renommierte österreichische Filmemacherin Marie Kreutzer hat mit dem Dreh ihres neuen Kinowerks begonnen: In „Gentle Monster“ stehen Léa Seydoux, Jella Haase und Laurence Rupp vor der Kamera. Die Film AG von Alexander Glehr und Johanna Scherz ist als langjähriger Partner von Kreutzer wieder als Produktionsfirma dabei. Alamode Film ist als Verleih dabei.

Marie Kreutzer hat mit den Dreharbeiten ihres neuen Kinofilms begonnen: An Schauplätzen in München, Berlin, Niederösterreich und der Steiermark laufen die Kameras noch bis Mitte November. Die Hauptrollen sind mit Léa Seydoux, Jella Haase und Laurence Rupp prominent besetzt (Casting: Rita Waszilovics). Außerdem gehört auch der französische Superstar Catherine Deneuve zum exquisiten Ensemble. Ergänzt wird der Cast durch zahlreiche weitere namhafte Darsteller:innen: Anton Rubtsov, Nils Strunk, Patrycia Ziółkowska, Sylvester Groth, Regina Fritsch, Rainer Doppler, Katharina Lorenz, Alma Hasun, Sami Loris, Jeanne Werner und viele andere. Zum ersten Mal auf der Leinwand zu erleben ist zudem Malo Blanchet. Der Film ist eine österreichisch-deutsch-französische Koproduktion der Produktionsfirmen Film AG (Österreich), Komplizen Film (Deutschland) und Kazak Productions (Frankreich), die ihre erfolgreiche Zusammenarbeit nach Kreutzers „Corsage“ fortsetzen. Alamode Film wird den Film voraussichtlich 2026 in die österreichischen und deutschen Kinos bringen
Die Kameraarbeit liegt in den Händen von Bildermagierin Judith Kaufmann, die ihr Können jüngst mit Filmen wie „Heldin“, „Die Herrlichkeit des Lebens“, „Das Lehrerzimmer“ und „Corsage“ abermals unter Beweis gestellt hat. Myrna Wolff („Die Kaiserin“, „Luden,“ „Lieber Thomas“) zeichnet für das Szenenbild verantwortlich. Die französische Musikerin Camille, die im März 2025 den Oscar für den besten Filmsong (El Mal aus „Emilia Pérez“) gewann, übernimmt die musikalische Gestaltung. Ulrike Kofler („Corsage“, „Wilde Maus“) zeichnet – wie in allen Filmen von Marie Kreutzer – für die Bildmontage verantwortlich. Eine langjährige Zusammenarbeit wird auch im Kostümbild mit Monika Buttinger fortgesetzt („Zweitland“, „Eismayer“, „Corsage“), das Maskenbild ist dem eingespielten Duo Sam Dopona und Verena Pellegrini anvertraut („Kafka“, „Mit einem Tiger schlafen“).
Das Projekt wurde für den Investors Circle beim diesjährigen Cannes Film Market ausgewählt und mit dem prestigeträchtigen ArteKino International Prize ausgezeichnet. Hergestellt wird es mit Unterstützung von Österreichisches Filminstitut, DFFF – Deutscher Filmförderfonds, Filmfonds Wien, Eurimages – Council of Europe, Filmfernsehfonds Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg, Land Niederösterreich und Cinestyria. In Koproduktion mit Kjellson & Wik und Film I Väst.

Zum Film:
Lucy liebt Philip und ist nach seinem Burnout sogar mit ihm und dem gemeinsamen Sohn aufs Land gezogen, obwohl das berufliche Einschränkungen für sie bedeutet. Elsa wiederum lebt für ihren Beruf als Sonderermittlerin bei der Polizei, wird jedoch von der Verantwortung für ihren dementen Vater in Atem gehalten. Beide bauen ihre Leben um Männer herum, deren dunkle Seiten sie eigentlich lieber nicht sehen wollen. Eine Geschichte über Lucy und Elsa, über Vertrauen und Täuschungen, über Liebe und Gewalt.
Alexander Glehr & Johanna Scherz, Produzent:innen Film AG, sagen über das Projekt: „,Gentle Monster‘ ist unsere siebente Zusammenarbeit mit der Autorin und Regisseurin Marie Kreutzer, die wir seit ihrem Debütfilm ,Die Vaterlosen‘ (Berlinale Panorama 2011) als Produzent:innen begleiten. Die ersten Gespräche zu diesem Projekt führten wir bereits im Jahr 2020 – angestoßen durch einen Artikel in der ZEIT über einen aufsehenerregenden Fall organisierter sexualisierter Gewalt an Kindern. ,Gentle Monster‘ ist ein Film, der sich nicht dem schnellen Urteil hingibt, sondern der Sprachlosigkeit Raum gibt. Der Fragen stellt, statt Antworten zu liefern. Und der die Vielschichtigkeit unserer Reaktionen ernst nimmt – in Familien, in Beziehungen, in unserer Gesellschaft.“
Marie Kreutzer: „,Gentle Monster‘ ist ein Projekt, das für mich sehr wichtig ist. Aber es ist auch ein Projekt, vor dem die Leute vielleicht zurückschrecken, weil es sich mit einem schwierigen Thema befasst. Im Kern ist ,Gentle Monster‘ ein Film über Vertrauen versus Kontrolle, Gefühle versus Daten.“