Auf dem Bolzano Film Festival Bozen, das zu den Initiatoren des Programms zählt, ist heute das Kurzfilm-Trainingsprogramm MASO in seine zweite Runde gestartet.

Nachdem sich die acht Projekte des ersten Jahrgangs aktuell alle im Entwicklungsstadium oder Drehvorbereitung befinden, ist heute im Rahmen des Bolzano Film Festival Bozen (BFFB) der Startschuss für die zweite Ausgabe des Kurzfilm-Trainingsprogramms MASO gefallen.
Neben dem BFFB zählen die IDM Film Commission Südtirol, die Kulturabteilungen der Autonomen Provinz Bozen und weitere internationale Partner zu den Initiatoren des Programms, das sich sowohl an aufstrebende Talente als auch an Profis richtet. Kreative Duos, die aus einem Autor bzw. einer Autorin oder einem Regisseur bzw. einer Regisseurin einerseits und einem Produzenten oder einer Produzentin andererseits bestehen, können ein Projektkonzept für einen Kurzfilm einreichen, wobei ein besonderes Augenmerk darauf liegt, Filmschaffende aus unterrepräsentierten Communities zu erreichen und zum Mitmachen zu animieren.
Aus den eingereichten Projekten werden bis zu acht ausgewählt. Den kreativen Duos dahinter werden erfahrene Tutoren wie Regisseurin und Drehbuchautorin Ella Cieslinski sowie der Regisseur, Drehbuchautor und Festivalkurator Ivan Bakrač zur Seite gestellt, damit sie ihre Kurzfilme entwickeln und bis zum Vertrieb umsetzen können. Einmal abgedreht, werden die Projektteilnehmenden dabei unterstützt, auf einem renommierten A-Festival Premiere zu feiern, die entstandenen Kurzfilme werden zudem auf dem BFFB vorgestellt.
Inhaltlich für das Programm verantwortlich ist erneut Enrico Vannucci, u.a. beim Locarno Film Festival für die Kurzfilmauswahl zuständig.
Bewerbungen sind noch bis 30. Juni möglich.
Beim Auftakt zu MASO #2 betonte Vincenzo Bugno, Künstlerischer Leiter des Bolzano Film Festival Bozen: „Warum fasziniert mich diese Region? Weil es ein fruchtbares Land ist, ein Land voller Enthusiasmus: Aus diesem Enthusiasmus ist MASO entstanden, ein Beispiel dafür, wie schnell aus einer Idee eine inzwischen fest etablierte internationale Realität werden kann. Eine Realität, die dem Universum des Kurzfilms gewidmet ist und die Kreativität unzähliger Talente dank eines gezielten und effizienten Projektentwicklungsprogramms sichtbar macht. MASO zeigt, dass Südtirol ein Bezugspunkt für alle ist und sein kann, die Film lieben und machen wollen.“
Birgit Oberkofler, Head of IDM Filmcommission Südtirol, ergänzt: „Ein gut gemachter Kurzfilm besticht durch seine besondere Machart und Charakteristika und bereichert als eigenständiges Genre die Branche. Besonders für den Nachwuchs ist diese filmische Kunstform sehr wichtig, denn sie ermöglicht einen guten Einstieg in die Branche sowie Sichtbarkeit für junge Talente aus Südtirol und für den Filmstandort Südtirol durch Branchenaufmerksamkeit auf den wichtigen Kurzfilm-Festivals.“