SmHJHX

Am Freitag, den 25.10. werden wir ab 15.00 Uhr bis ca. 18 Uhr umfangreiche technische Wartungsarbeiten durchführen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

„In die Sonne schauen“ ist großer Gewinner beim Günter Rohrbach Filmpreis


Bei der 15. Ausgabe des Günter Rohrbach Filmpreis wurde Mascha Schilinskis Ausnahmedrama „In die Sonne schauen“ gleich zweifach geehrt, in der Hauptkategorie als bester Film und für das Kostüm- und Szenenbild. Leonie Benesch wurde für ihre Rolle in „Heldin“ ausgezeichnet.

 In die Sonne schauen e x
„In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski räumt weiter ab (Credit: Studio Zentral)

Am Abend des 7. Novembers wurden in Neunkirchen, dem Geburtsort der Produzentenlegende und des langjährigen Chefs der Bavaria Studios, Günter Rohrbach, die nach ihm benannten Preise vergeben. Regisseurin Mascha Schilinski und die Produzent:innen Lucas Schmidt, Lasse Scharpen und Maren Schmitt von Studio Zentral erhielten den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis des Günter Rohrbach Filmpreises für „In die Sonne schauen“. Das bereits vielfach prämierte Ausnahmedrama um mehrere Generationen von Frauen auf einem Hof in der Altmark wurde nicht nur als bester Film geehrt, sondern auch für das Kostüm- und Szenenbild. Sabrina Krämer und Cosima Vellenzer wurden dafür mit dem mit 3.500 Euro dotierten Preis der Ministerpräsidentin ausgezeichnet.

Heldin  scaled e x
Leonie Benesch in Petra Volpes „Heldin“ (Credit: Tobis)

Bei der 15. Verleihung des von der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt Neunkirchen organisierten Preises wurde außerdem Leonie Benesch für ihre Titelrolle als Pflegekraft während einer stressigen Schicht in dem Schweizer-deutschen Drama „Heldin“ von Petra Volpe ausgezeichnet. Der Schauspielpreis ist mit 5000 Euro dotiert.

Der Preis des Saarländischen Rundfunks ging an die Produzenten Sol Bondy und Fred Burle von One Two Films und ihrer Hauptdarstellerin Mala Emde für das Drama „Köln 75“. Emde ist darin als junge Organisatorin des berühmten Konzertes von Pianistenlegende Keith Jarrett zu sehen. Die Aufnahme des Konzertes gehört zu den erfolgreichsten Jazzplatten überhaupt. Außerdem wurden Regisseur Christian Klandt und Drehbuchautor Benedikt Gollhardt für ihre Tragikomödie um einen Musikmanager, der Bestatter wird, „Sterben für Beginner“, mit dem Preis des Oberbürgermeisters geehrt.

image  e x
Ido Fluks „Köln 75“ mit Mala Emde (Credit: Alamode / One Two Films)

Zu den Ehrengästen der Gala zählten auch Regisseur Adrian Goiginger und Musiker und Hauptdarsteller Voodoo Jürgens, die bereits im vergangenen Jahr für „Rickerl – Musik is höchstens a Hobby“ ausgezeichnet worden waren und ihre Preise nun persönlich entgegennehmen konnten.

Die Jury 2025 bestand neben dem Jurypräsidenten Dominik Graf aus Ulrike Kriener, Oliver Hottong, Thomas Reinhardt, Uli Aselmann, Ulrich Höcherl, Alfred Holighaus und Jürgen Fried. 74 Filme wurden im Wettbewerbsjahr 2025 eingereicht. Die Vorjury um Anna Reitze, Barbara Wackernagel-Jakobs, David Lemm, Thure Riefenstein und Florian Schmidt hat daraus acht Filme für die Endausscheidung ausgewählt.

Die Drehbuchpreise der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung wurden bereits am Vorabend verliehen.