Das Romandebüt des Schauspielers und Autors entsteht als Koproduktion von Port au Prince Films, Tatami Films und dem Hessischen Rundfunk unter anderem für den Mittwochsfilm der ARD. David Ungureit adaptiert die Coming-of-Age-Geschichte, Regie führt Max Zähle, ein eingespieltes Duo, das bereits mit der HR-Ballade „Bist du glücklich?“ begeisterte. Gefördert wird das Projekt von Hessen Film & Medien.

Da kommt Vorfreude auf: Matthias Brandts Romandebüt, die 1977 angesiedelte Coming-of-Age-Geschichte „Blackbird“, wird in Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk unter anderem als Mittwochsfilm für die ARD umgesetzt, gefördert von Hessen Film & Medien. Dabei arbeiten die Hessen mit einer bewährten Kombination zusammen: David Ungureit ist für das Drehbuch verantwortlich, Max Zähle führt Regie – in der gleichen Aufstellung entstand bereits der Deutsche-Fernsehpreis-Gewinner von 2020, „Bist du glücklich?“.
„Blackbird“ erzählt die Geschichte von Morten, genannt „Motte“, der im Herbst 1977 15 Jahre alt ist und mit der Nachricht, dass sein bester Freund Bogi mit einer lebensbedrohlichen Krankheit in die Klinik muss, klar kommen muss. Eine schier unlösbare Aufgabe, denn die erste Liebe, die bevorstehende Scheidung der Eltern, die Lust auf Bowie und Fußball, eine omnipräsente Schornsteinfegerin und die Wut darauf, dass er all das nicht mit Bogi teilen kann, überfordern Motte und führen dazu, dass er sich im Krankenhaus viel zu rar macht.
Timothy Scannell spielt den jungen Motte, Bjarne Mädel die erwachsene Version, der sich an diese Phase seines Lebens zurück erinnert. In weiteren Rollen wirken Aenne Schwarz, Sebastian Freigang, Albert Lichtenstern, Juri Winkler, Claude Albert Heinrich, Nelly Hoffmann, Holle Kirck, Alexander Scheer, Angelina Häntsch, Lasse Myhr, Agnieszka Piwowarska, Lotte Schubert, Nathan Bonhoeffer, David Rott, Reiner Wagner und Katharina Heißenhuber mit.
Produziert wird der Film von Port au Prince Films und Tatami Films in Koproduktion mit dem HR. Produzent:innen sind Jan Krüger, Roshanak Khodabakhsh und Florian Schmidt-Prange. Für die Umsetzung des Stoffes sorgen Frank Küpper (Kamera), Anette Reuther (Szenenbild), Carola Neutze (Kostümbild), Regine Frohberg (Maskenbild) und Patrick Dreikauss & Nathalie Mischel (Casting). Die Produktionsleitung haben Cornelia Schmidt-Matthiesen und Robert Malzahn vom HR. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Jörg Himstedt und Erin Högerle.
Die Ausstrahlung im Ersten ist für Ende 2026 geplant.