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Gut 1,1 Millionen Euro für deutsch-französische Koproduktionen


Die deutsch-französische Förderkommission hat in ihrer jüngsten Minitraité-Sitzung an sechs Projekte insgesamt mehr als 1,1 Mio. Euro vergeben.

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Ayşe Polat, hier mit der Lola für „Im toten Winkel“, erhält für ihr neues Projekt „Ein Platz in der Welt“ Mittel von der deutsch-französischen Filmkommission (Credit: Eventpress)

Die deutsch-französisische Förderkommission hat bei ihrer jüngsten Minitraité-Sitzung an vier Spielfilme eine Produktionsförderung in einer Gesamthöhe von 1,018 Mio. Euro vergeben. Hinzu kommen 95.000 Euro an Projektentwicklungsförderung für zwei Projekte, so dass insgesamt 1,113 Mio. Euro bewilligt wurden.

Als Filme mit majoritär deutscher Beteiligung entstehen Jonas Steinackers Langfilmdebüt „Save Our Souls“ und Ayşe Polats „Ein Platz in der Welt“, bei dem als drittes Produktionsland Rumänien an Bord ist.

Die geförderten Projekte im Überblick:

Produktionsförderung

• „Save Our Souls“

Regie: Jonas Steinacker
Drehbuch: Moritz Licht, Jonas Steinacker
Produktion D: Lichtschloss Filmproduktion (80 Prozent)
Förderung D: 170.000 Euro
Produktion F: Orphée Films (20 Prozent)
Förderung F: 48.000 Euro
Drei verzweifelte Klimaaktivist*innen planen, sich kurz vor dem Weltklimagipfel von einem Containerschiff zu stürzen – als letzten, radikalen Akt des Protests. Doch auf offener See lässt sie ihr vermeintlich verlorener Lebenswille zweifeln.

• „Ein Platz in der Welt“ 
Regie: Ayşe Polat
Drehbuch: Ayşe Polat
Produktion D: NiKo Film (68 Prozent)
Förderung D: 150.000 Euro

Produktion F: Eaux Vives Productions (17 Prozent)
Förderung F: 90.000 Euro
Weiteres Koproduktionsland: Rumänien
Der schüchterne und aus armen Verhältnissen stammende Jona Marti fängt beim prahlerischen Startup-Unternehmer Tobler als neuer Gehilfe in der Villa im Dorf Straussensee an. Dort wird er Zeuge des finanziellen und persönlichen Verfalls der Familie Tobler. Trotz aller Ausbeutung scheint es Jona vorerst unmöglich, sich aus den ökonomischen und emotionalen Abhängigkeiten zu befreien. 
Das Drama erhielt bereits kulturelle Filmförderung (BKM).

• „The Costume“ 
Regie: Corneliu Porumboiu
Drehbuch: Corneliu Porumboiu
Produktion D: Komplizen Film GmbH (13 Prozent)
Förderung D: 100.000 Euro

Produktion F: Lumen (70 Prozent)
Förderung F: 180.000 Euro
Weiteres Koproduktionsland: Rumänien
Der 40-jährige Louis, Teilzeit-Tenor und Vollzeit-Verlierer, meldet sich für die Castingshow „Frankreich hat Talent“ an. Sein Plan ist es, einen Klassiker des spanischen Sängers Luis Mariano zu performen, der laut Familienlegende sein leiblicher Vater ist. Dafür schmückt er sich mit einem besonderen Erbstück: dem letzten Bühnenoutfit des berühmten Tenors. Doch das Kostüm birgt unglaubliche Geheimnisse und weckt ungeahnte Begehrlichkeiten – eine abenteuerliche Verfolgungsjagd durchs Baskenland beginnt.

• „Minotaurus
Regie: Andrei Zvyagintsev
Drehbuch: Andrei Zvyagintsev
Produktion D: Razor Film Produktion GmbH (21 Prozent)
Förderung D: 100.000 Euro

Produktion F: CG Cinéma / MK2 Productions (61 Prozent)
Förderung F: 180.000 Euro
Weiteres Koproduktionsland: Lettland
In einer entlegenen Stadt in Russland ist Firmenchef Gleb kurz davor, einen Teil seiner Angestellten entlassen zu müssen, als er entdeckt, dass seine Frau eine Affäre mit einem Fotografen hat. Diese persönliche Krise bringt ihn an den Rand seiner Kräfte, während die Welt um ihn herum zusammenzubrechen droht.

Projektentwicklungsförderung

• „Das Dämmern der Welt“
Regie: Werner Herzog
Drehbuch: Michael Arias, Luca Vitale nach dem Roman von Werner Herzog
Produktion D: Psyop Media Comp. Germany GmbH
Förderung D: 50.000 Euro

Produktion F: Sun Creature France
Die wahre Geschichte von Hiroo Onoda, einem japanischen Offizier im Zweiten Weltkrieg, der sich weigerte, sich zu ergeben und einen persönlichen fiktiven Krieg im Dschungel der Philippinen fortführte. Dreißig Jahre lang.

• „Der Meteorologe
Regie: Clyde Gates, Gabriel Sanson
Drehbuch: Clyde Gates, Gabriel Sanson
Produktion D: Reynard Films GmbH
Produktion F: L’heure d’été
Förderung F: 45.000 Euro
März 1916. Joseph arbeitet als Meteorologe für die französische Armee. Bei einer Mission wird er von der deutschen Armee gefangen genommen und zu einer Wetterstation geschickt. Dort lernt er Wissenschaftler kennen, die für den Krieg nur eine Aufgabe haben: den Regen zu beherrschen.