Das Weiterbildungsprogramm GetOnSet startet mit zwölf neuen Teilnehmer:innen in seine vierte Runde. Partnerunternehmen übernehmen dabei eine aktivere Rolle in der Ausbildung von Quereinsteigern in der Filmbranche. Seit 2022 hat sich das Programm als wichtiger Baustein der Nachwuchsförderung etabliert.
Mit zwölf neuen Film-Trainees ist das Qualifizierungsprogramm GetOnSet der Hamburg Media School (HMS) und MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein in die vierte Runde gestartet. Der praxisorientierte Einstieg für Quereinsteiger:innen in die Film- und Medienbranche stößt weiter auf großes Interesse: Mehr als 190 Bewerbungen sind in diesem Jahr eingegangen.
Das zehnmonatige Programm kombiniert praktische Erfahrungen in Partnerunternehmen mit kompakten Theorieeinheiten an der HMS. Insgesamt 16 Seminartage vermitteln Inhalte aus Drehbuchentwicklung, Besetzung, Postproduktion sowie aktuellen Feldern wie Künstliche Intelligenz und Virtual Reality. Der Schwerpunkt liegt jedoch klar auf der Arbeit im Berufsalltag – die Trainees verbringen den Großteil der Zeit in Produktionsfirmen, Sendern oder Dienstleistungsunternehmen der Branche.
Neu ist die noch stärkere Einbindung der Partnerunternehmen, die den Austausch mit den Nachwuchskräften intensivieren und deren Perspektiven gezielt in die eigene Arbeit integrieren. Ziel ist es, die Fachkräfteförderung enger mit den Innovationsprozessen der Firmen zu verknüpfen. „Viele wagen mit dem Programm eine echte berufliche Neuausrichtung. Wir freuen uns, diesen Weg mit ihnen zu gestalten“, sagt Stefanie Bilen, Leiterin Weiterbildung an der HMS. Für MOIN-Geschäftsführer Helge Albers steht die Signalwirkung im Vordergrund: „GetOnSet regt Unternehmen an, sich aktiv an der Entwicklung der nächsten Fachkräftegeneration zu beteiligen. Das stärkt die Branche insgesamt.“
Seit der Gründung 2022 haben über 40 Absolvent:innen den Einstieg in die Branche geschafft – viele von ihnen inzwischen fest angestellt oder als freie Mitarbeiter:innen bei etablierten Produktionen. Unterstützt wird GetOnSet kontinuierlich von der Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation sowie der Behörde für Kultur und Medien in Hamburg.