SmHJHX

Am Freitag, den 25.10. werden wir ab 15.00 Uhr bis ca. 18 Uhr umfangreiche technische Wartungsarbeiten durchführen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

„Gelebte Kultur“ belohnt


Zum 15. Mal wurde heute der Kinopreis Schleswig-Holstein vergeben. Preisgelder in Höhe von insgesamt 43.000 Euro verteilten sich in fünf Kategorien auf elf Filmtheater, die höchsten Prämien gingen an das Kieler Kino in der Pumpe, die Rendsburger Schauburg und das Kommunale Kino Lübeck.

Helge Albers  Jasper Ehrich Fotografie scaled e x
MOIN-Geschäftsführer Helge Albers (Credit: Jasper Ehrich)

Es ist ein „Kino der guten Idee“. So jedenfalls der Name der Kategorie, in der dem LichtBlick Filmtheater in Heide bei der 15. Verleihung des Kinopreises Schleswig-Holstein eine Prämie in Höhe von 3500 Euro zuteil wurde. Eine Auszeichnung, die man auch als Gastgeber zelebrieren durfte, denn die feierliche Zeremonie fand dort in Anwesenheit von Kulturstaatssekretär Guido Wendt statt.

Dieser lobte die Lichtspieltheater als „Orte der Kultur und der Begegnung, die insbesondere auch in den ländlichen Regionen von großer Bedeutung für das gesellschaftliche Leben sind“. Die Kinobetreiberinnen und Kinobetreiber hätten den schwierigen Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren „mit Kreativität und Ausdauer getrotzt, mutig in neue Formate investiert, individuelle Programmkonzepte entwickelt und mit Schulen und Initiativen kooperiert“. Das, so Wendt, sei „gelebte Kultur“ und das wolle man belohnen.

MOIN-Geschäftsführer Helge Albers feierte „Großes Kino ‚Made in Schleswig-Holstein‘!“: „Unsere Glückwünsche gehen an elf herausragende Lichtspielhäuser, die mit spannenden Programmreihen, nachhaltigen und inklusiven Konzepten sowie besonderen Kinoevents überzeugen konnten. Wir danken allen Preisträger:innen und der gesamten schleswig-holsteinischen Kinolandschaft für ihre Liebe zum Kino und ihr großartiges Engagement.“

In diesem Jahr stand ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 43.000 Euro zur Verfügung, das auf elf Preisträger in fünf Kategorien verteilt wurde. Die Jury bestand aus Nicola Jones für die MOIN Filmförderung, Linde Fröhlich, ehemalige künstlerische Leitung der Nordischen Filmtage Lübeck, Schayan Riaz, Kulturjournalist mit Schwerpunkt Film, Sven Bode, Filmemacher aus Schleswig-Holstein und Martina Harand als Vertreterin des Kulturministeriums.