Nach seiner Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival hat Agnieszka Hollands Franz-Kafka-Biopic „Franz K.“ jetzt im Berliner Delphi Filmpalast seine Deutschlandpremiere gefeiert.

Zur Deutschlandpremiere von Agniezka Hollands polnischer Oscareinreichung „Franz K.“ (hier unsere SPOT-Besprechung), bei der X Filme Creative Pool als deutscher Koproduzent an Bord ist, waren neben der Regisseurin u.a. auch die Darsteller Idan Weiss (Franz Kafka), Peter Kurth (Hermann Kafka), Katharina Stark (Ottla Kafka), Carol Schuler (Felice Bauer) und Sebastian Schwarz (Max Brod) in den ausverkauften Berliner Delphi Filmpalast gekommen.
„Franz K.“, der auf dem Toronto International Film Festival seine Weltpremiere gefeiert hatte, spielt Anfang des 20. Jahrhunderts in Prag. Franz Kafka ist zerrissen zwischen der Autorität des fordernden Vaters, der Routine im Versicherungsbüro und der stillen Sehnsucht nach künstlerischer Entfaltung. Während seine Texte erste Leser finden, beginnt die Reise eines jungen Mannes, der sich nach Normalität sehnt, jedoch den Widersprüchen des Lebens begegnet, dabei Literaturgeschichte schreibt und sich immer wieder Hals über Kopf verliebt. Getrieben von Liebe, Fantasie und dem Wunsch nach Respekt, unterstützt von seinem Freund und Verleger Max Brod, entfaltet sich das ebenso berührende wie skurrile Porträt eines der faszinierendsten Denker der Moderne. Ein Film wie Kafkas Werk selbst: überraschend, poetisch, unvergesslich.
X Verleih startet „Franz K.“ am 23. Oktober in den deutschen Kinos.