In Florian Zellers Psychothriller „Bunker“, der auf dem Marché du Film in Cannes präsentiert wird, spielen die miteinander verheirateten Schauspieler ebenfalls ein Ehepaar.

Nach eigenem Drehbuch wird Florian Zeller bei dem Psychothriller „Bunker“ Regie führen, den FilmNation auf dem Marché du Film in Cannes anbieten wird.
Wie US-Branchenmedien berichten, habe Zeller, für das Drehbuch zu seinem „The Father“ mit dem Oscar ausgezeichnet, das englischsprachige Drama speziell für Cruz und Bardem, die seit 2010 miteinander verheiratet sind, geschrieben: „Ich wollte die Geschichte einer Ehe erzählen, und es war mir ein Bedürfnis, mit einem echten Paar zu arbeiten. Ich fühlte mich sofort von der Idee angezogen, mit Javier Bardem und Penélope Cruz zu arbeiten, zwei der begabtesten Schauspieler, die heute arbeiten und zufällig auch eines der kultigsten Paare sind. Ich habe ‚Bunker‘ für sie geschrieben. Dieser Film wird die Grenzen der Erzählung und der emotionalen Wahrheit verschieben und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion auf eine Weise verwischen, die sich spannend und zutiefst menschlich anfühlt.“
In „Bunker“ spielt Bardem einen Architekten, der das moralisch zweifelhafte Projekt, einen Bunker für einen Tech-Milliardär zu bauen, annimmt. Währenddessen stellt seine von Cruz verkörperte Ehefrau ihre Ehe nach 17 Jahren infrage. „Deadline“ beschreibt „Bunker“ als „einen Thriller, der sich mit den emotionalen und moralischen Herausforderungen eines Paares inmitten der Spannungen der Welt um sie herum befasst und die Ängste, Zweifel und Dilemma erforscht, die unsere Zeit bestimmen“.
Als Produzenten bei „Bunker“ sind Federica Sainte-Rose, Fernando Bovaira, Simon de Santiago und Alice Dawson an Bord.
Federica Sainte-Rose sagt über das Projekt: „Was mich an der Zusammenarbeit mit Florian bei ‚Bunker‘ am meisten reizt, ist die mutige neue Richtung, die er als Filmemacher einschlägt. Dieses Projekt markiert einen klaren Tonwechsel – beunruhigend und filmisch gewagt spricht ‚Bunker‘ die eklatanten Widersprüche an, die in der modernen Gesellschaft existieren. Die Auseinandersetzung mit Zukunftsängsten, von ökologischen Bedrohungen bis hin zu wachsender sozialer Ungleichheit, macht diesen Film sowohl dringend als auch relevant.“
Penelope Cruz und Javier Bardem haben in den vergangenen drei Jahrzehnten schon in zahlreichen Filmen wie Bigas Lunas „Jamón, Jamón“, Woody Allens „Vicky Cristina Barcelona“, Fernando Léon de Aranoas „Loving Pablo“ und Asghar Farhadis „Offenes Geheimnis“ zusammen vor der Kamera gestanden.