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FFA bewilligt gut fünf Mio. Euro für elf Spielfilmprojekte 


In ihrer jüngsten Sitzung hat die bei der FFA angesiedelte Förderjury für programmfüllende Spielfilme im Rahmen der kulturellen Filmförderung des Bundes gut fünf Mio. Euro für Produktions- und Projektentwicklungsförderung vergeben. Zu den geförderten Projekten zählt „Sind so kleine Hände“, das die auf tragische Weise verstorbene Wanda Perdelwitz initiiert hatte und bei dem sie Co-Autorin des Drehbuchs war.

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Die FFA hat die Ergebnisse der jüngsten Fördersitzung der Jury für programmfüllende Spielfilme veröffentlicht. (Credit: The SPOT media & film)

In ihrer jüngsten Sitzung hat die Förderjury für programmfüllende Spielfilme 4.840.000 Euro Produktionsförderung für neun Projekte bewilligt, zwei weitere erhalten 175.000 Euro Projektentwicklungsförderung. Insgesamt wurden somit 5.015.000 Euro kulturelle Filmförderung des Bundes vergeben.

Unter den geförderten Projekten ist das Drama „Sind so kleine Hände“, dessen Hauptrolle der Liedermacherin Bettina Wegner mit Wanda Perdelwitz besetzt war, die das Projekt initiiert und gemeinsam mit Martin Behnke auch das Drehbuch geschrieben hatte. Nach dem tragischen Unfalltod der Schauspielerin wird das Projekt nun in ihrem Sinne von den Produzent:innen und unter der Regie von Anne Zohra Berrached und mit Alexander Fehling, Alina Stiegler und Devid Striesow in weiteren Rollen fortgeführt.

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Mit kultureller Produktionsförderung des Bundes entsteht außerdem der nach drei Komödien erste Thriller von Alireza Golafshan: „Zoma“ schrieb der Regisseur gemeinsam mit dem für „September 5“ Oscar-nominierten Autor Moritz Binder. Gefördert wurden darüber hinaus Maggie Perens mit Karoline Herfurth, Julia Jentsch und Emilia Maier besetzte Verfilmung des Romans „Die hellen Tage“ von Zsuzsa Bánk, Sherry Hormanns Biografie „Roland“ über den Entertainer Roland Kaiser, Robert Thalheims skurriler, auf der Schwäbischen Alb angesiedelter Western „Don’t Be A Stranger“ (AT), Benjamin Heisenbergs Beziehungsdrama „Liebesgeister“ und Aliaksei Paluyans vor dem Hintergrund der belarussischen Protestbewegung angesiedeltes Drama „Das Erbe“.

Zwei Spielfilmdebüts wurden als Talentfilme gefördert: die Dramen „Grammatik“ von Popo Fan und „Der uneingeladene Gast“ (AT) von Julia Drache. Mit kultureller Projektentwicklungsförderung werden Jan-Ole Gersters neues Projekt „Der Brandenburger“ (AT) und der Thriller „Faust“ von Jazmín López vorbereitet.


An der Sitzung nahmen Sarah Blaßkiewitz, Sophya Kallista Frohberg, Roshanak Khodabakhsh, Tobias Lehmann und Constantin Lieb teil. Die nächste Fördersitzung der Jury für Spielfilm findet am 9. und 10. Dezember 2025 statt. Die Einreichfrist für die darauffolgende Sitzung im März 2026 ist der 15. Januar.