Im Delphi Filmpalast in Berlin hat gestern „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“, der letzte Film von Regisseur Wolfgang Becker, seine Weltpremiere gefeiert.

Zu Beginn der Weltpremiere von „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ (hier unsere SPOT-Besprechung) im voll besetzten Delphi Filmpalast in Berlin erinnerte RadioEins-Moderator Knut Elstermann im Gespräch mit Drehbuchautor Constantin Lieb und den Produzenten Achim von Borries und Stefan Arndt an Regisseur Wolfgang Becker, der im Dezember vergangenen Jahres kurz nach Drehende verstorben war.
Unter den Gästen waren auch die Darsteller Charly Hübner, Leon Ullrich, Christiane Paul, Leonie Benesch, Thorsten Merten, Dirk Martens, Daniel Brühl, Eva Löbau, Jörn Hentschel, Arndt Klawitter und Jürgen Vogel, die sich nach dem Screening des Films über minutenlange Standing Ovations freuen konnten.
In „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“, einer Produktion von Stefan Arndt und X Filme Creative Pool in Koproduktion mit dem HR, Kalamata Film, Pergamon Film und Koryphäen Film, spielt Charly Hübner den kurz vor der Pleite stehenden Berliner Videothekenbesitzer Micha Hartung, der ungewollt zum gesamtdeutschen Helden wird: Als ihn zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ein Journalist zum Drahtzieher der größten Massenflucht der DDR stilisiert, steht sein Leben plötzlich Kopf. Als Hochstapler wider Willen verstrickt sich Micha in einem Gestrüpp aus Halbwahrheiten und handfesten Lügen. Und als das fragile Kartenhaus der Geschichte um ihn herum einzustürzen droht und sein Leben so richtig im Chaos versinkt, trifft er Paula (Christiane Paul). Dass eine erfolgreiche, kluge und witzige Frau wie sie sich für einen Mann wie ihn interessieren könnte, hätte Micha nicht für möglich gehalten. Doch die sich anbahnende Liebesgeschichte wird von der Lüge überschattet.
X Verleih startet „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ am 11. Dezember in den deutschen Kinos.