Moderner, bequemer, barrierefreier: Nach einmonatiger Umbauphase präsentiert sich das Kreuzberger OV-Kino Babylon seinen Gästen in neuem Gewand. Während das Haus schon jetzt wieder voll am Start ist, feiert man die Wiedereröffnung ab 07. August noch mit einem besonderen Programmhighlight.

Lange mussten die Kreuzberger nicht auf „ihr“ Babylon verzichten, schließlich dauerte der Umbau gerade einmal einen Monat. Umso mehr kann sich das Ergebnis nun sehen lassen: Das Kreuzberger OV-Kino der Yorck-Kinogruppe wurde umfassend renoviert und wartet nun unter anderem mit einer neuen Klimaanlage und im großen Saal mit modernster 4K-Laserprojektion und 7.1-Surround-Sound auf. Um Platz für Sessel mit Neigetechnik und mehr Beinfreiheit zu schaffen, wurde die Sitzplatzanzahl um mehr als zehn Prozent von 192 auf 171 reduziert, zudem wurden die Sanitäranlagen erweitert und auf den neuesten Stand gebracht, sie verfügen nun unter anderem über einen komplett barrierefreien Zugang.
Das moderne Arthouse-Kino, das sich hinter einer eher unscheinbaren Häuserfassade verbirgt, ist bereits wieder am Start, die „Wiedereröffnung“ nach erfolgter Modernisierung feiert man ab dem 07. August aber noch mit einem besonderen Highlight: Dem Actionthriller „Heat“, der im Babylon anlässlich seines 30jährigen Jubiläums in einer restaurierten 4K-Fassung zur Aufführung kommt.
Zur Geschichte des Babylon:
1955 als Einsaalkino Helo mit ca. 450 Plätzen eröffnet, in den 70er Jahren als Kent mit türkischem Programm bespielt, wurde das Haus 1986 Teil der Yorck-Familie und trägt seitdem den Namen Babylon. Ende der 80er Jahre erhielt das Kino im Herzen von Kreuzberg 36 einen zweiten Saal und somit die Möglichkeit, ein vielfältigeres Programm anzubieten. Die Yorck Kinogruppe betreibt das Kino seit den Anfangstagen als Originalsprachenhaus, was es zur Heimat von internationalen Independent-Filmen und zahlreichen Festivals macht.