Mit der Preisverleihung am 9. Mai ist die 20. Ökofilmtour Brandenburg zu Ende gegangen. Bei den knapp 200 Veranstaltungen der Jubiläumsausgabe wurden seit 10. Januar so viele Besucher gezählt wie seit 2019 nicht mehr.

7.451 Besucher haben seit 10. Januar die insgesamt 195 Veranstaltungen der 20. Ökofilmtour Brandenburg in 89 Spieltstätten in 61 Orten in Brandenburg besucht. Wie die Veranstalter heute bekannt gaben, wurde damit nicht nur die Besucherzahl aus dem Vorjahr um 15 Prozent gesteigert, sondern auch der höchste Besucherzuspruch seit 2019 erzielt.
„Hinter uns liegt eine ganz besonders lebendige 20. Ausgabe der Ökofilmtour. Die Reise durch Brandenburg mit herausragenden Filmen im Gepäck war bewegend, denn die Filme beleuchten die wichtigen Themen unserer Zeit auf vielschichtige, oft überraschende Weise. Sie klären auf und berühren. Sie helfen uns dabei, die komplexen Vorgänge besser zu verstehen. Sie machen Mut, und sie machen es möglich, dass die Zuschauer:innen miteinander – über die eigene politische Haltung hinweg – ins Gespräch kommen und sich gegenseitig zuhören. Die sich entwickelnden Gespräche waren informativ, tiefgreifend, aufwühlend, manchmal hitzig und emotional, aber auch voller Humor. Die Partner in den Spielstätten haben entschieden, welche der von uns kuratierten Filme sie in ihrer Region zeigen und diskutieren möchten. Das ist ein sehr besonderes Prinzip der Tour und hilft dabei, die filmischen Inhalte auf die Region zu übertragen. All das macht dieses Festivals inmitten unseres gesellschaftlichen Diskurses so wertvoll. Auch in den nächsten 20 Jahren …“, erklärt Katrin Springer, Leiterin der Ökofilmtour.
Insgesamt wurden im Rahmen der 20. Ökofilmtour Brandenburg 69 Filme (je elf Lang- und Kurzfilme sowie 47 mittellange Filme) gezeigt, die sich mit globalem Umwelt- und Naturschutz sowie verwandten, gesellschaftlich und regional hochaktuellen Themen beschäftigen.
Davon richtete sich die Hälfte der Filme an Kinder und Jugendliche, die mit 3.118rund gut 40 Prozent der Besucher ausmachten.
Preisverleihung
Zum Abschluss der Ökofilmtour Brandenburg waren am 9. Mai die Preise vergeben worden. Dabei wurde Ralf Büchelers „Im Land der Wölfe“ mit dem Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm ausgezeichnet, „Beni Youth“ von Raphael Schanz und Philipp Seifert sowie Michael Höfts „Die Wahrheit hinter dem Schokohasen – Kinderarbeit in der Kakaoindustrie?“ erhielten den Preis für den besten Kinder- und Jugendfilm.
Weitere Preisträger der Ökofilmtour Brandenburg sind Elke Sasses „The Pickers“ (Klimaschutz-Filmpreis), „Kobalt, die dunkle Seite der Energiewende“ von Arnaud Zajtman und Quentin Noirfalisse (Zukunftsfilmpreis), Doris Metz‘ „Petra Kelly – Act Now!“ (Hoimar-von-Ditfurth-Preis für die beste journalistische Leistung), der zusammen mit Jens Hamanns „Feuersalamander – Wie lebt er an Land und im Wasser?“ auch den Publikumspreis „Brandenburger Bienengold“erhielt, sowie Axel Gebauers „Die geheime Welt der Tiere – Zwischen Wasser und Wald“ (Preis der Jury für die beste Künstlerische Leistung).