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Uwe Ochsenknecht in Ludwigshafen ausgezeichnet


Uwe Ochsenknecht ist gestern Abend beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen mit dem Preis für Schauspielkunst ausgezeichnet worden.

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Uwe Ochsenknecht (Bildmitte) bei der Verleihung des Regiepreis Ludwigshafen mit Daniela und Michael Kötz, Programmchefin und Intendant des Festival des deutschen Films (Credit: Arthur Bauer / FDDF)

Im Anschluss an die Verleihung des Preises der Schauspielkunst beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen an Uwe Ochsenknecht wurde gestern Abend Markus Gollers „Die Ironie des Lebens“ gezeigt, in dem Ochsenknecht an der Seite von Corinna Harfouch die Hauptrolle spielt.

Ein Film, der für die Auszeichnung Ochsenknechts von entscheidender Rolle war, wie Festivalintendant Michael Kötz zuvor in seiner Laudatio erklärt hatte: „‘Die Ironie des Lebens‘, dieser Film, hat den Ausschlag gegeben. Denn hier in diesem Film, den Sie ja gleich sehen werden, da scheint sich alles verdichtet zu haben, dass dieser Uwe Ochsenknecht in seinem Schauspielerleben bisher erlebt und sich erarbeitet hat. Basierend auf einem klug verfassten Drehbuch und unter einer ebenso klugen Regie, geht es in diesem Werk um das, was zugleich das Leben des Uwe Ochsenknecht ausmacht, um´s Show Business, um das Leben auf der Bühne, um den in diesem Beruf irgendwie eingebauten Egozentrismus, der hier aber sozusagen zerlegt wird, zerlegt in die Bestandteile von Ruhm und Einsamkeit, groben Scherzen bei gleichzeitig romantischem Inneren. Aber halt: Wenn Sie denken, so, wie er das hier grandios spielt, so sei er auch selber, der Uwe Ochsenknecht, dann irren Sie. Die Rolle habe ihn zwar dazu bewegt, über sein Leben nachzudenken, erzählt er, und er habe all seine Erfahrungen in diese Rolle gelegt, aber es ginge ihm deutlich besser als dem Charakter, den er spielt. Er sei mit sich zufrieden, ergänzt er noch. Das ist gut, denn wir sind es auch, sehr sogar. Deshalb freuen wir uns, ihm unseren diesjährigen Preis für Schauspielkunst zu überreichen.“

Ochsenknecht selbst betonte in seiner Dankesrede: „Es ist ganz wichtig, dass es solche Festivals gibt! Denn es gibt die Leute, die sich für den deutschen Film interessieren, wie hier in Ludwigshafen auf dem Festival. Das muss die Politik auch sehen. Deutschland ist da aktuell ganz hinten, das finde ich sehr schade. Ich hoffe, dass das besser wird und freue mich, dass ihr Euch hier alle für Kino interessiert. Vielen Dank, dass ihr da seid. Vielen Dank für den Preis. Ich freue mich.“