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Rainer Bock in Ludwigshafen ausgezeichnet


Rainer Bock ist gestern Abend beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen mit dem Preis für Schauspielkunst ausgezeichnet worden. Im Anschluss an die Verleihung wurde sein aktueller Film, Christina Tournatzés‘ „Karla“, gezeigt.

Rainer Bock neu
Rainer Bock (Bildmitte) bei der Verleihung des Regiepreis Ludwigshafen mit Daniela und Michael Kötz, Programmchefin und Intendant des Festival des deutschen Films (Credit: Arthur Bauer / FDDF)

Nach Uwe Ochsenknecht ist gestern Abend auch Rainer Bock beim Festival des deutschen Films mit dem Preis für Schauspielkunst ausgezeichnet worden.

Wie Festivalintendant Michael Kötz in seiner Laudatio betonte, hatte man Bock schon lange für die Auszeichnung auf dem Schirm: „Es wurde Zeit, dringend Zeit. Denn einen wichtigen Moment haben wir schon verpasst, 2018, da trat dieser Mann nämlich in einer ganz besonderen Rolle hervor, die eines kräftigen, aber wortkargen Möbelpackers. Dieser Auftritt hat uns damals wie viele andere regelrecht begeistert und tief beeindruckt. Damals landete er sofort ganz oben auf unserer heimlichen Liste von Schauspielerinnen und Schauspielern, auf der notiert ist, wem wir bald unbedingt unseren Preis für Schauspielkunst verleihen wollen. Aber dann kam Corona – wie wir das Elend ja alle nachträglich liebevoll beim Vornamen nennen – und wir mussten uns erst wieder aufrappeln, ins alte Fahrwasser kommen. Jetzt aber ist es so weit und wir freuen uns sehr, dass es in diesem Jahr Wirklichkeit werden kann und wir einem wahrhaft großartigen Schauspieler unseren diesjährigen Schauspielpreis verleihen dürfen.“

Bevor im Rahmen der Preisverleihung Christina Tournatzés‘ „Karla“ mit Bock in der Hauptrolle gezeigt wurde, sagte dieser in seiner Dankesrede: „Ich bin seit ein paar Jahren regelmäßig hier. Diese Dankbarkeit, die möchte ich an dieser Stelle nochmal zum Ausdruck bringen. Daniela und Michael haben hier ein Festival auf die Beine gestellt, dass seinesgleichen wirklich sucht. Ich kenne inzwischen fast alle Festivals, aber mit so viel Herzlichkeit wird man nirgendwo sonst empfangen und auch wieder entlassen. Vor 21 Jahren, da wurdet ihr – belächelt sollte man nicht sagen – skeptisch betrachtet und heute reißt sich die ganze Branche, hierher zu kommen. Das zu erreichen ist Euer Verdienst. Ich möchte mich aufs aller herzlichste bei Euch bedanken. Ich bin überglücklich.“