„Mother’s Baby“ von Johanna Moder und „Babystar“ von Joscha Bongard gehören zu den Filmen, die bei den 47. Biberacher Filmfestspielen ausgezeichnet wurden. Gleich zwei Biber gewann „Ungeduld des Herzens“ von Lauro Cress.

Die 47. Ausgabe der Biberacher Filmfestspiele ist am Sonntagabend mit der Preisverleihung zu Ende gegangen. Den Hauptpreis, den Goldenen Biber, der mit 8000 Euro dotiert ist, gewann Johanna Moders „Mother’s Baby“ mit Marie Leuenberger, Hans Löw, Julia Franz Richter und Glaes Bang. Die österreichisch-schweizerische Koproduktion (Freibeuter Film, tellfilm) feierte Anfang des Jahres auf der Berlinale Weltpremiere.
Gleich zwei Biber räumte „Ungeduld des Herzens“ von Lauro Cress ab. Der Abschlussfilm, der bereits beim Max-Ophüls-Filmfestival mehrfach ausgezeichnet wurde und Hauptdarstellerin Ladina von Frisching unlängst den Götz George Nachwuchspreis bei den First Steps Awards bescherte, wurde in Biberach mit dem Publikums-Biber und dem Debüt-Biber geehrt.
Der Schüler-Biber, mit 3000 Euro ausgestattet, ging an Joscha Bongards Debüt „Babystar“, der bereits großen Anklang auf den Festivals in Toronto, Zürich oder Hamburg fand.
Der Doku-Biber wurde „Born to Fake“ von Erec Brehmer und Benjamin Rost zugesprochen.
Über weitere Biber freuten sich Christina Keilmann („Vitja“, Mittellange-Filme-Biber) und Adrian Sagolla („Spiegelberg“, Kurzfilm-Biber).
Die Filmfestspiele konnten nach eigenen Anagen mit über 8.500 verkauften Tickets, seine Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr nochmals steigern.