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Filmfest Hamburg und MOIN stärken das Arthouse-Kino


Um ganze 20.000 Euro auf gesamt 25.000 Euro wird das Preisgeld des im Rahmen des Filmfest Hamburg verliehenen Arthouse Cinema Award der CICAE angehoben. Damit stärkt das Festival unter Leitung von Malika Rabahallah das Engagement für unabhängige Verleihfirmen. Ermöglicht wird die Aufstockung durch die MOIN Filmförderung.

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Helge Albers von der MOIN Filmförderung & Malika Rabahallah vom Filmfest Hamburg (Credit: Jasper Ehrich, Carolin Windel)

Der Arthouse Cinema Award der CICAE (der internationale Verband der Filmkunsttheater) zeichnet beim Filmfest Hamburg Filme aus dem aktuellen Festivalprogramm aus, die von einem Verleih in die deutschen Kinos gebracht werden. Jetzt hat das Festival unter Leitung von Malika Rabahallah angekündigt, dass das Preisgeld um ganze 20.000 Euro auf gesamt 25.000 Euro angehoben wird. Damit wolle man das Engagement für unabhängige Verleihfirmen stärken. „Mit der Erhöhung des Preisgeldes möchten wir herausragendes Arthouse-Kino in Deutschland noch sichtbarer machen und die wichtige Arbeit deutscher Verleihfirmen für die Herausbringung der Filme würdigen“, erklärt Festivalleiterin Malika Rabahallah. „Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen die Vielfalt internationaler Filmkunst auf der großen Leinwand erleben können.“

Die Preisgelder dienen als gezielte Unterstützung für PR- und Marketingmaßnahmen, um herausragendes Arthouse-Kino einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Ermöglicht wird die Aufstockung durch die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, die den Preis im Rahmen ihres Engagements für die Stärkung des Kinostandorts bereitstellt.

Der Arthouse Cinema Award ist einer von insgesamt elf Preisen, die beim Festival in Hamburg vergeben werden. Eine Jury aus drei internationalen Kinobetreiber*innen entscheidet über den Gewinnerfilm.

Zu den ausgezeichneten Filmen der vergangenen Jahre gehören unter anderem „Universal Language“ (Regie: Matthew Rankin; Verleih: Rapid Eye Movies), „How To Have Sex“ (Regie: Molly Manning Walker; Verleih: capelight pictures) „Close“ (Regie: Lukas Dhont; Verleih: Pandora Film), „Wo in Paris die Sonne aufgeht“ (Regie: Jacques Audiard; Verleih: Neue Visionen), „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ (Regie: Céline Sciamma; Verleih: Alamode Film), „The Rider“ (Regie: Chloé Zhao, Verleih: Weltkino) und „Get – Der Prozess der Viviane Amsalem“ (Regie: Ronit und Shlomi Elkabetz; Verleih: Salzgeber).

Christian Bräuer dankte der Festivalchefin und der MOIN Filmförderung als Präsident der CICAE, in dessen Vorstand Malika Rabahallah nunmehr sitzt, für eine „großartige Entscheidung“: „Die Erhöhung des Preisgeldes für den Gewinnerfilm des CICAE Arthouse Cinema Award ist nicht nur eine großartige Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen dem Filmfest Hamburg und den deutschen und internationalen Arthousekinos, sondern auch ein bedeutendes Zeichen für den unabhängigen Kinomarkt, der die internationale Verbreitung hochwertiger Arthousefilme weiter stärken wird. Wir freuen uns besonders auf die fortgesetzte Zusammenarbeit mit dem  Filmfest Hamburg und Malika, deren Engagement als große Freundin und  Partnerin der unabhängigen Kinos nun auch im CICAE-Vorstand fortwirkt.”

Das Filmfest Hamburg findet in diesem Jahr vom 25. September bis zum 4. Oktober 2025 statt. Zehn Tage lang werden die neuesten Filme aus aller Welt gezeigt. Das komplette Programm wird am 9. September 2025 bekanntgegeben