In der jetzt gestarteten Online-Filmothek dok@home präsentieren fünf deutsche Dokumentarfilmfestivals Highlights aus ihren Festivalprogrammen.
Die Filmfestivals dokKa Karlsruhe, Kasseler Dokfest, Lichter Filmfest Frankfurt International, Doxumentale Berlin und DOK.fest München haben dok@home, die erste gemeinsame Streamingplattform für internationale Dokumentarfilme in Deutschland gestartet. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, werden dort Highlights aus den jeweiligen Festivalprogramme präsentiert – von Publikumslieblingen über Preisträger bis hin zu filmischen Entdeckungen und Debütfilmen.
Aktuell werden dort 27 Filme zum Preis von jeweils fünf Euro als Video on Demand in der jeweiligen Originalsprache mit deutschen oder englischen Untertiteln angeboten; stetig sollen neue Festivalfilme hinzukommen.
Ergänzt wird das Angebot durch bei den Festivals geführte Filmgespräche.
Initiiert wurde die Plattform von Daniel Sponsel, der in diesem Jahr seinen Abschied als Leiter des DOK.fest München gegeben hatte. Er betont: „Dem Dokumentarfilm gelingt es, uns als Publikum, tiefgehende Einblicke in unbekannte Lebenswelten zu gewähren und emphatische Begegnungen zu schaffen. Angesichts der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ist es wichtiger denn je, die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen. Gerade das vermag der Dokumentarfilm: Er schaut genau hin und erzeugt Verständnis. Dafür soll die neue Plattform dok@home stehen.“
Marcela Aguilar-Loepez, internationales Programm Lichter Filmfest Frankfurt International, ergänzt: „Durch diese Kooperation haben wir als deutsche Filmfestivals die Möglichkeit, uns gemeinsam für sozial und politisch relevante Themen einzusetzen, die in den Medien häufig unterrepräsentiert sind. Wir freuen uns besonders, Filme zu zeigen, die selten in deutschen Kinos zu sehen sind, aber die Kraft haben, Debatten mitzugestalten und den Blick über nationale, kulturelle und ideelle Grenzen hinweg zu öffnen.“