Beim Nordic Film Market und der TV Drama Vision 2026 im Rahmen des Göteborg Film Festivals steht Deutschland im Mittelpunkt als Gastland. German Films und führende Förderinstitute präsentieren Produzenten und Projekte.

Deutschland rückt beim kommenden Göteborg Film Festival in den Mittelpunkt: Das Land wird 2026 offizielles Fokusland des Nordic Film Market und der TV Drama Vision, die im Rahmen des Industry Programms in Göteborg stattfinden.
Der deutsche Schwerpunkt entstand in Kooperation zwischen dem Göteborg Film Festival, German Films und einer Reihe zentraler Förderinstitutionen, darunter FFA, FFF Bayern, Film- und Medienstiftung NRW, Hessen Film & Medien, Medienboard Berlin-Brandenburg, MDM, MOIN sowie nordmedia. Gemeinsam sollen sie in Göteborg die Breite der deutschen Förderlandschaft und Kreativwirtschaft präsentieren – und gezielt neue Verbindungen zu Partnern in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island schaffen.
„Es ist eine fantastische Gelegenheit, deutsche Filmemacher und Produzenten mit ihren Projekten zu präsentieren und unsere langjährigen Beziehungen zur nordischen Branche zu stärken“, erklärt German Films-Geschäftsführerin Simone Baumann. Auch Josef Kullengård, Head of Industry beim Göteborg Film Festival, betont die strategische Bedeutung der Partnerschaft: Deutschland sei dank seiner „starken Kreativwirtschaft und Förderstrukturen“ der ideale Partner für die skandinavische Branche.
Der Fokus wird von einer umfangreichen Delegation begleitet, die während des Festivals im Zentrum des Programms steht. Produzenten, Fondsvertreter und Talente sollen in Panels, Pitchings und Netzwerktreffen direkt mit nordischen Branchenakteuren in Kontakt treten.
Das Göteborg Film Festival gilt als führendes Filmfestival Skandinaviens und zieht jährlich über 2.400 Fachgäste aus mehr als 50 Ländern an. Der Nordic Film Market (28.–30. Januar 2026) und die TV Drama Vision (27.–28. Januar 2026) bilden die zentralen Plattformen für neue Koproduktionen und Business-Kontakte. Das 49. Göteborg Film Festival findet vom 23. Januar bis 1. Februar 2026 statt – mit Deutschland als prominentem Partner.