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Claudia Roth: „Erfolgreichen Neustart der Berlinale ermöglichen“


Mit den Kürzungen im Landeshaushalt ging der Berlinale für ihre 75. Ausgabe ein Millionenbetrag  verloren – aber eine gute Nachricht kommt am Vortag der Programmpressekonferenz aus dem Haus der Kulturstaatsministerin: Sie wird einmalig bis zu 1,9 Mio. Euro an zusätzlicher Förderung für das Festival bereitstellen. Dies solle ein „angemessenes Jubiläum“ und einen „erfolgreichen Neustart“ ermöglichen.

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Die 75. Berlinale startet am 13. Februar 2025 (Credit: Erik Weiss/Berlinale 2022)

Die Haushaltssorgen im Land Berlin und die im Doppelhaushalt 2024/2025 beschlossenen Kürzungen treffen viele Kulturbereiche hart – unter anderem die Kinos, denen die ursprünglich geplante Förderaufstockung versagt bleibt. Aber auch die 75. Berlinale muss im Zuge der Kürzungen auf einen Millionenbetrag verzichten – immerhin letztlich nur auf eine Million, nachdem zunächst eine komplette Streichung der (wiederum als Reaktion auf eine nicht wiederholte BKM-Sonderförderung von 2,2 Mio. Euro aus 2023) im vergangenen Jahr erstmals vom Land beigesteuerten zwei Mio. Euro im Raum gestanden hatte. Dazu hieß es allerdings schon im November seitens der Berlinale, dass die neue Festivalleiterin Tricia Tuttle frühzeitig genug über die drohende Entwicklung in Kenntnis gesetzt worden sei, um einen Festivalhaushalt aufstellen zu können, der an dieser Stelle keine Lücke aufweise. So hieß es, dass es trotz der angespannten Finanzlage gelinge, eine stabile Finanzierung bis Ende März 2025 aufzustellen.

Dennoch ist die heutige Nachricht – zumal am Vortag der Programmpressekonferenz – natürlich eine überaus willkommene: 

„Kulturstaatsministerin Claudia Roth stellt der Berlinale zusätzlich bis zu 1,9 Mio. Euro für das Jahr 2025 zur Verfügung. Dies entspricht einer Erhöhung des BKM-Beitrags für das Festival um einmalig rund 17 Prozent. Kulturstaatsministerin Claudia Roth ist es ein besonderes Anliegen, die Berlinale in ihrem 75. Jahr und unter der neuen Leitung von Tricia Tuttle mit weiteren Mitteln zu stärken, um dem größten Publikumsfilmfestival der Welt ein angemessenes Jubiläum und dem engagierten Team um Tricia Tuttle einen erfolgreichen Neustart der Berlinale zu ermöglichen“, hieß es seitens eines BKM-Sprechers gegenüber SPOT.

Ergo würden seitens der BKM in diesem Jahr bis zu 12,8 Mio. Euro an Förderung an das größte deutsche Filmfestival gehen. Der bisher über die BKM-geförderte KBB – Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH geleistete Finanzierungsbetrag belief sich auf 10,9 Mio. Euro. Der Gesamtetat der Berlinale beläuft sich auf rund 34 Mio. Euro. Unlängst war angekündigt worden, dass die Ticketpreise der diesjährigen Ausgabe für große Premieren im Berlinale-Palast als Reaktion auf gestiegene Kosten um zwei Euro angehoben werden. 2024 hatten die Karten im Berlinale-Palast 18 Euro gekostet. Für reguläre Vorstellungen lagen sie bei 15 Euro. Für bestimmte Gruppen gebe es nach wie vor Rabatte, zudem wolle man laut Tricia Tuttle in den kommenden Jahren ein „noch attraktiveres Angebot“ für junge Besucher entwickeln.