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Busan International Film Festival ehrt Jafar Panahi


Der aktuelle Palmengewinner wird im September beim Busan International Film Festival als Asian Filmmaker of the Year ausgezeichnet.

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Jafar Panahi, hier bei der Verleihung der Goldenen Palme für „Un simple accident“ im Mai in Cannes, wird im September in Busan geehrt (Credit: Imago / Abacapress)

Das Busan International Film Festival ehrt den iranischen Regisseur bei seiner 30. Ausgabe als Asian Filmmaker of the Year für seinen Beitrag zum asiatischen und weltweiten Kino. Das gab das von 17. bis 26. September in der südkoreanischen Hafenstadt Busan stattfindende Festival jetzt bekannt. Der Preis wird Panahi im Rahmen der Eröffnungsgala überreicht.

„Als eine herausragende Persönlichkeit des iranischen Kinos hat der Regisseur die Existenz und die Freiheit des Einzelnen inmitten von Zensur und politischer Unterdrückung erforscht. Er fängt die politischen und sozialen Widersprüche der iranischen Gesellschaft aus einer gegenkulturellen Perspektive ein und hat trotz wiederholter Verhaftungen, Inhaftierungen, Reiseverbote und eines ausgesprochenen Filmemachverbots im Verborgenen weiter Filme produziert und sie mutig bei internationalen Filmfestivals eingereicht“, heißt es in der Mitteilung des Festivals.

Panahi war für seine Filme als erster asiatischer Filmemacher bei den drei großen europäischen Filmfestivals ausgezeichnet worden – in Venedig mit dem Goldenen Löwen im Jahr 2000 für „“Der Kreis“, 2015 mit dem Goldenen Bären der Berlinale für „Taxi Teheran“ und in diesem Jahr in Cannes mit der Goldenen Palme für „Un simple accident“. 

Bei der Preisverleihung in Cannes im Mai hatte Panahi erklärt: „In einer Zeit, in der es in meinem Land immer schwieriger wird, Filme zu machen, erinnert mich diese Anerkennung daran, dass das Kino uns immer noch über Grenzen, Sprachen und Beschränkungen hinweg verbinden kann. Ich nehme diesen Preis nicht nur in meinem eigenen Namen an, sondern auch im Namen all derer, die im Stillen, im Exil oder unter Druck weiterhin Filme machen.“