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TeleVisionale mit „Polizeiruf 110”-Finale von Peter Kurth & Peter Schneider eröffnet


Fünf Tage lang wird Weimar jetzt zum Zentrum des deutschen Film- und Seriengeschehens. Die aus Baden-Baden umgezogene TeleVisionale öffnet ihre Pforten mit dem Eröffnungsfilm „Polizeiruf 110: Der Wanderer zieht von dannen”, der auch gleichzeitig eine Abschiedsvorstellung ist. Die Polit-Prominenz gab sich die Klinke in die Hand.

TeleVisionale Eröffnung 2025
Am Montag wurde die TeleVisionale 2025 offiziell in Weimar eröffnet (Credit: SPOT, Sophie Schüler, MDR/filmpool fiction/Felix Abraham)

Am Montagabend ist in Weimar die TeleVisionale 2025 eröffnet worden. Die Doppelspitze Urs Spörri und Daniela Ginten startete das Festival für TV- und Streaming-Produktionen, das in diesem Jahr von Baden-Baden nach Thüringen umzog, mit der Weltpremiere des außer Konkurrenz gezeigten „Polizeiruf 110: Der Wanderer zieht von dannen” mit den beiden Hauptdarstellern Peter Kurth, Peter Schneider, Regisseur Thomas Stuber und noch fast 30 weiteren Teammitgliedern auf der Bühne.

MDR-Intendant Ralf Ludwig hatte sich zuvor in der Weimarhalle an eben jener Stelle über den Coup gefreut, die TeleVisionale nach Thüringen bekommen zu haben. „Uns war es ein großes Anliegen, dass die TeleVisionale nach Weimar kommt. Innovation und gesellschaftlicher Diskurs stehen im Mittelpunkt.”

MDR-Intendant Ralf Ludwig: „Zeigt, was für gute Stoffe wir haben”

Ludwig erinnerte bei seiner Rede an die ehemalige ARD-Fiction-Chefin und heutige MDR-Programmdirektorin Jana Brandt, die im Rundfunkverbund fiktional hohe Standards gesetzt habe. „Wir haben vergangene Woche einen International Emmys mit ‚Auf Fritzis Spuren‘ gewonnen. Ein Riesen-Preis, der zeigt, was für gute Stoffe wir haben. Die Wiedervereinigung ist international immer noch ein großes Thema”, sagte Ludwig. Die TeleVisionale solle vor allem auch als Branchentreff und zur Vernetzung genutzt werden.

Der Geschäftsführer der Mitteldeutschen Medienförderung, André Naumann, sagte zum Umzug von Baden-Baden nach Weimar: „Dass es geklappt hat, ist eine Wertschätzung für die Region.” Er betonte, dass es nicht nur die finanzielle Unterstützung durch die MDM für die TeleVisionale gebe, sondern es eine richtige Zusammenarbeit sei, die sich zum Beispiel in gestiften Preise wie den MDM-Filmgewerkepreis widerspiegele.

Branchentage und öffentliche Jurysitzungen

Das Event, das vom 1. bis 5. Dezember läuft, Wettbewerbe für die besten Fernsehfilme und TV-Serien des Jahres mit öffentlichen Jurysitzungen zeigt und parallel die Branchentage mit Panels und Workshops für die Branche anbietet, zog am Montagabend viel Polit-Prominenz an.

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) glaubte zum Beispiel, eine „besondere Atmosphäre” auf der TeleVisionale ausgemacht zu haben und betonte stolz: „Weimar ist ein Ort, wo sich Geschichte und Gegenwart begegnen, aber auch die Zukunft entsteht.”

„Weimar ist nicht nur klassisch, sondern kann auch zeitgenössisch”

Weimarer Oberbürgermeister Peter Kleine konnte den Start auch gar nicht abwarten. „Endlich wird Weimar eine Woche lang zum Zentrum des deutschen Fernsehen- und Seriengeschehens. Die Weimarhalle wird dabei Dreh- und Angelpunkt sein. Weimar ist nicht nur klassisch, sondern kann auch zeitgenössisch.”

Passenderweise gab es zur offiziellen Eröffnung am Abend – tagsüber hatten schon die ersten öffentlichen Jurysitzungen zu „Bach – Ein Weihnachtswunder” und „No Dogs Allowed” stattgefunden – den brandneuen MDR-„Polizeiruf 110: Der Wanderer zieht von dannen” von Regisseur Thomas Stuber und Autor Clemens Meyer mit dem Ermittlungsduo Peter Kurth und Peter Schneider, die bei der Krimireihe ihre Abschiedsvorstellung gaben. Wer die Welturaufführung überlebt hat, wird nicht verraten. Die Ausstrahlung im Ersten ist aktuell für Februar 2026 geplant.