Das FILMFEST HAMBURG lädt vom 25.9. bis 4.10. zu Filmvorführungen und Branchenveranstaltungen. Bislang galt es vor allem als kleines, feines Publikumsfestival. Nun sind die Industry Days kräftig erweitert worden. Ein Gespräch mit Carsten Brosda, Hamburgs Senator für Kultur und Medien, mit Helge Albers, Geschäftsführer der MOIN Filmförderung und Malika Rabahallah, Chefin des FFHH.

Was bedeutet das Filmfest für Hamburg als Filmstandort, als Filmstadt?
Carsten Brosda: Das FILMFEST HAMBURG ist der Termin im Jahr, an dem die Filmkunst am präsentesten in der gesamten Öffentlichkeit der Stadt ist. Das Filmfest spricht mit unterschiedlichen Formaten das breite Publikum an und zeigt gerade zu Beginn des Herbstes, was die kommende Kinosaison alles zu bieten hat. Außerdem haben über Jahre hinweg Albert Wiederspiel und jetzt Malika Rabahallah dem Filmfest ein ganz klares, auch politisches Profil gegeben, und zwar sowohl in dem Sinne, dass dort Filmpolitik stattfindet, als auch dass dort die politische und gesellschaftliche Relevanz von Film gezeigt wird. Zudem ist das Filmfest ein Ereignis in der Stadt, von dem ich immer wieder hoffe, dass möglichst alle begreifen, welchen besonderen Reiz es ausmacht, Filme im Kino gemeinsam mit anderen Menschen zu erleben – und das gelingt dem Filmfest herausragend gut.
Malika Rabahallah: Wir bringen mit dem Festival das Kino nach vorne und möchten möglichst viele Menschen für diese Kunstform begeistern. Besonders gut kommt auch unsere Fernsehsektion an, mit TV-Filmen und -Serien auf der großen Leinwand. Es geht uns aber auch um Standortpolitik und um den Austausch und die Vernetzung der Branche untereinander. Mit der Erweiterung der Industry Days wollen wir viel mehr nationale und internationale Produzenten, Produzentinnen, Verleiher und Verleiherinnen zehn Tage lang nach Hamburg holen.
Helge Albers: Ich möchte zusätzlich noch ein Schlaglicht auf den internationalen Aspekt werfen, insbesondere auf die europäische Perspektive. Das Filmfest ist auch ein Schaufenster in Richtung der nordischen Länder, in Richtung Frankreich und anderer europäischer Länder, aber auch nach Québec, eine Kooperation, die es schon sehr lange beim Filmfest gibt. Diese Ausrichtung findet sowohl auf der programmlichen als auch auf der Industrieebene statt und zeigt sich auch darin, dass das Industry-Programm komplett auf Englisch sein wird, abgesehen von der „Made in Germany“-Reihe natürlich.
„Ich sehe eine ganze Menge positiver Entwicklungen, die weitergehen können.”
Dr. Carsten Brosda
Wenn das Filmfest jetzt so ein Schaufenster sein soll, inwieweit ist Hamburg denn eigentlich ein guter Standort für die Branche?
Helge Albers: Hamburg war als Standort schon immer gut und wird trotzdem jetzt noch etwas besser. Wir haben einen sehr engen Schulterschluss mit der öffentlichen Verwaltung, sodass die Drehbedingungen hier sehr gut sind. Die finanzielle Ausstattung hat sich verbessert und die Talentdichte ist hervorragend. Wir haben mit HMS und HFBK zwei besondere Filmhochschulen und wir haben Crews und Dienstleister, die in der Lage sind, große internationale Produktionen zu bewegen, aber auch das klassische Vorabend-Seriengeschäft können. Wir bedienen hier also eine große Spannbreite.

Tatsächlich wurde vor Kurzem das Budget der Moin Filmförderung um 10 Millionen Euro aufgestockt, was sowohl der Förderung, aber auch den Kinos in Hamburg und dem Filmfest zugutekommt. Dabei ist der Kulturbereich in Deutschland momentan eher von Kürzungen bedroht. Wie ist das gelungen?
Carsten Brosda: Es war der zwanglose Zwang des besseren Arguments. Wir haben das sehr lange und gut vorbereitet, die Notwendigkeiten für Hamburgs Filmförderung zu erklären, welche wirtschaftlichen Aspekte das hat und welche strategischen Ansätze dahinterstecken. Es ist sehr genau überlegt worden, was wir mit der Fördermittelerhöhung machen wollen. Schon zwei Jahre vor der letzten Haushaltsaufstellung haben wir die politischen Gespräche begonnen, um alle Beteiligten, die daran mitzuentscheiden haben, dann auch davon zu überzeugen, dass es ein vernünftiger, wichtiger Weg ist, diesen Impuls zu setzen. Die Kulturbehörde muss man davon ja nicht überzeugen. Wir sind der Meinung, dass jeder Cent, den wir in Kultur investieren, ein guter ist, aber man muss die anderen mitnehmen und das ist gelungen, weil es wirklich gute Argumente und einen strategischen Plan gibt. Das ist eingebettet in eine Zeit, in der Hamburg tatsächlich anders als andere Standorte sagt, auch wenn es gesellschaftlich, politisch und auch finanziell schwierig wird, ist es nicht klug, an der Kultur zu sparen. Sich als Gesellschaft zu entscheiden, wie man eigentlich miteinander in Vielfalt leben will – da können uns kulturelle Investitionen helfen, diese Aufgabe besser zu bewältigen. Und auch das spielte sicherlich eine Rolle, dass wir wohl einen glücklichen Moment für die Filmförderung erwischt haben. Viele strukturelle und strategische Veränderungen werden mit der Fördererhöhung jetzt möglich.
„Ein Filmfestival kann nur stark sein, wenn es auch für die Filmindustrie interessant ist.“
Malika Rabahallah
Beim Filmfest konnten damit jetzt die Industry Days deutlich ausgebaut werden.
Malika Rabahallah: Das war schon immer meine Idee. Ein Filmfestival kann nur stark sein, wenn es auch für die Filmindustrie interessant ist, wenn man alle Produzent:innen und alle Verleiher:innen und auch die Weltvertriebe zusammenbringt. Mit dem im vergangenen Jahr eingeführten Tag des freien Eintritts haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Publikum gemacht. Alle Hamburger und Hamburgerinnen sind eingeladen, nicht nur am kostenfreien 3. Oktober unser Festival zu entdecken, Filmgespräche zu erleben und mit uns das Kino zu feiern. Und wer weiß, vielleicht entdeckt der eine oder die andere auch eine ganzjährige Kinoliebe. Die andere Säule, die ich immer im Kopf hatte, war der Ausbau des Industry-Parts. Wir freuen uns sehr, dass wir European Work in Progress (EWIP) und den International Film Distribution Summit (IFDS) nach Hamburg holen konnten, zwei bereits etablierte und vom Verleiher Torsten Frehse eingeführte Formate mit sehr klaren internationalen Zielgruppen. Mit der Explorer Konferenz und unserer neuen nationalen Industry-Reihe Made in Germany blicken wir ganzheitlich auf die gesamte Verwertungskette – Produktion, Verleih und Vertrieb. Wenn wir die Zukunft gestalten und auch als Industry stark bleiben wollen, müssen wir mehr ins Gespräch miteinander kommen und deshalb ist es ganz wunderbar, dass wir jetzt mit der Explorer Konferenz, EWIP, IFDS und Made in Germany und noch weiteren Initiativen während des Festivals einen großen Branchentreff in Hamburg haben.
Was konnte das Filmfest Attraktives anbieten, um die Plattformen nach Hamburg zu holen?
Malika Rabahallah: Wir haben ein tolles Festival, mit den besten Filmen des Festivaljahres, wir sind gastfreundlich, und ganz im Sinne einer Hafenstadt stehen unsere Türen offen. Es freut uns sehr, dass EWIP und IFDS ihre Perspektive hier im Norden sehen.

Um was wird es bei diesen beiden Plattformen gehen?
Malika Rabahallah: European Work in Progress ist ein unabhängiges Branchenevent von europäischen und deutschen Filmen mit hohem Qualitätsanspruch und Marktpotenzial. Die Veranstaltung richtet sich an Weltvertriebe, TV-Sender, Filmfestivals und Filmverleiher:innen. Der International Film Distribution Summit richtet sich gezielt an Fachleute des internationalen Filmverleihs. Der Gipfel setzt auf internationalen Austausch, Vernetzung und will neue Impulse für zukünftige Veröffentlichungsstrategien geben. Wir freuen uns, dass so viele Hamburger Dienstleister das Potential dieser erweiterten Industry-Tage erkannt haben und uns unterstützen.
„Ein lebendiger Filmstandort steht nicht nur auf einer Säule.“
Helge Albers
Welche Perspektiven hat denn die Explorer Konferenz?
Malika Rabahallah: Die Explorer Konferenz fokussiert sich stärker auf das, was sie so einzigartig macht – Innovation, Produktion und Business Models im internationalen Kontext. Damit holen wir mehr Leute aus dem Ausland nach Hamburg. Wichtige Themen in diesem Jahr sind natürlich KI in der Filmbranche, andere sind Leadership, Finanzierung und Co-Produktion. Fabian Massah, unser neuer Leiter der Filmfest Hamburg Industry Days, hat gemeinsam mit seinem Team ein vielfältiges und gleichzeitig tiefgehendes Programm zusammengetragen.
Welche Impulse sind denn von diesen neuen Formaten zu erwarten?
Malika Rabahallah: Vor allem Vernetzung. Wenn wir so viele großartige Gäste in Hamburg haben, dann müssen wir ermöglichen, dass die Leute miteinander sprechen und in Kontakt kommen. Dafür fehlt uns noch ein richtiges Festivalzentrum, doch bis dahin arbeiten wir mit den Mitteln, die wir haben, kreieren Räume und Orte, an denen die Leute miteinander ins Gespräch kommen können.
Ist denn nicht für Hamburg das Wichtigste, dass hier Filme produziert werden?
Helge Albers: Ein lebendiger Filmstandort steht nicht nur auf einer Säule. Das Thema Produktion ist natürlich ein zentrales Element, das wir als Filmförderung stark unterstützen. Aber darüber hinaus gibt es ja noch weitere wichtige Faktoren, die einen lebendigen Filmstandort ausmachen. Dazu gehören eine vielfältige Festivallandschaft, agile Dienstleister, aber auch Tech und Innovation als Grundgedanken eines zukunftsfähigen Standortes, sowie Themen wie Filmausbildung, Fachkräfteentwicklung und Brancheninitiativen – wie etwa die OMNI-Plattform oder der Grüne Filmpass, die wir aus Hamburg heraus initiiert haben. Erst aus der Gesamtheit dieser Maßnahmen kann sich ein lebendiger, gut aufgestellter Filmstandort wirklich behaupten. Insofern schließen sich die Themen Produktion und Filmfest nicht aus, sondern ergänzen sich prima.
Carsten Brosda: Wir profitieren als ein großer kultur- und kreativwirtschaftlicher Standort natürlich davon, wenn die Branche die Stadt auch als einen Kristallisationspunkt zu Treffen und zum Austausch über Themen nutzt, die sie bewegt. Mit dem Filmfest haben wir ein klar in die Stadt hinein, ins Publikum hinein wirkendes Festival. Aber wir wollen darüber hinaus eben auch mit Angeboten dafür zu sorgen, dass diejenigen, die die Filmwirtschaft in Deutschland und in Europa entscheidend mitprägen, hier zusammenkommen. Davon profitiert dann auch der Standort, wenn Festivalgäste sehen, wie großartig Hamburg ist und sich möglicherweise überlegen, wieder hierherzukommen und hier vielleicht sogar in einem Umfeld zu arbeiten, das nahe dran ist an den Fragestellungen, die den Film momentan insgesamt bewegen. Also auch wenn die Budgets sich gut entwickeln, ist die Hamburger Filmförderung nicht nur alleine deswegen gut, weil sie viele Mittel bewegen kann, sondern vor allen Dingen auch, weil sie immer schon begriffen hat, was die Themen sind, die gerade den Film umtreiben und versucht, Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen man dann auch eine Innovation innerhalb der Förderlandschaft, innerhalb der Filmproduktionslandschaft ermöglichen kann. Und das muss auch weiterhin unser Ziel sein, immer einen Schritt vor den Entwicklungen nicht nur des Marktes, sondern auch der anderen Förderer zu sein – gerade in der Zeit, in der wir ja auch viel darüber reden, wie sich die Förderkulisse eigentlich insgesamt weiterentwickelt. Diese Debatten können und sollen auch in Hamburg stattfinden, weil die Branche davon profitieren kann, dass hier Förderer wissen, wie man dezentrale mit regionalen Förderangeboten harmonisieren kann. Wenn wir vor so einer Erneuerungsschleife stehen, macht es den Standort insgesamt stärker, wenn wir diese Themen auch in Hamburg bewegen. Ich freue mich sehr, dass der Weg auch dahingeht, genau das zu einer weiteren Facette auch des Filmfestes zu machen.
Für eine dieser Neuerungen, dem Nordic NEST, gibt es jetzt beim Filmfest den Startschuss. Was verbirgt sich dahinter und inwieweit spielen da die Hamburger Erfahrungen mit diesem Format eine Rolle?
Helge Albers: Das Nordic NEST ist ein Spin Off des schon bestehenden NESTs. In den letzten anderthalb Jahren haben wir ausprobiert, wie sich Development neu denken lässt – indem wir neben der Drehbuchförderung andere wichtige Aspekte wie produzentisches Arbeiten, Exzellenz, Kollaboration und Community in den Fokus gerückt haben. Beim Nordic NEST geht es nun darum, wie internationales Co-Development mit klarer Perspektive auf die Zielmärkte neu gedacht werden kann. Es richtet sich an deutsche und nordische Produzent:innen mit internationalem Renommee und Autor:innen, die bereits für internationale Kinofilme und Serien geschrieben haben. Wir freuen uns sehr, dass wir alle fünf nordischen Filminstitute und die FFA als Partner an Bord haben und auch die Produktionsallianz für den Kick Off dabei ist. Last but not least sind wir froh, dass wir auf dieser Ebene auch eine Kooperation zwischen den Industry Events der Filmfestivals in Hamburg und Göteborg unterstützen konnten.
Ein wichtiger Aspekt ist auch der Nachwuchs. Da bietet das Filmfest mit Atelier 25 ja schon seit einiger Zeit eine Plattform an, die jetzt aber durch eine Kooperation mit First Steps erweitert wurde. Worum geht es da?
Malika Rabahallah: Das Atelier 25 gibt es schon seit 2022 in Zusammenarbeit mit La Semaine de la Critique in Cannes. Im letzten Jahr fand die Verleihung von First Steps Awards während des Festivals statt. Zwei Events zur gleichen Zeit – da hatten wir die Idee, Synergien zu nutzen. Bei First Steps ist la Crème de la Crème des deutschsprachigen Filmnachwuchses. In Hamburg treffen nun ausgewählte nominierte Filmemacher:innen auf eine Vertreterin oder einen Vertreter von La Semaine de la Critique und auf die internationale Regiedebütantin Alice Douard, sowie auf die Produzentinnen von Mayana Films, deren Filme „15 Liebesbeweise“ und „A Useful Ghost“ nach der Weltpremiere in Cannes nun bei FILMFEST HAMBURG gezeigt werden. Wir finden, das passt alles wunderbar zusammen – der deutschsprachige Spitzen-Nachwuchs trifft auf erfolgreiche internationale Kolleg:innen aus Regie- und Produktion, um den Horizont zu erweitern und voneinander zu lernen. Die Kooperation mit der neuen First Steps-Leiterin Linda Kirmse verspricht Gutes und macht sehr viel Spaß.
Es gibt aber auch noch eine weitere Nachwuchs-Veranstaltung, nämlich Encourage Film Talents.
Malika Rabahallah: Da trifft sich der Nachwuchs aus dem deutschsprachigen Raum, also Deutschland, Österreich und Schweiz. Es gibt Pitchings von Projekten und Gespräche, wie man in der Filmbranche vorankommt
Helge Albers: Und es sind im „Coda“ – der neuen Filmfest-Bar – Partys geplant, die Begegnungsräume für die Teilnehmer:innen aller Nachwuchsprogramme schaffen. Also Austausch auch hier.

Jetzt haben wir viel über die Events für die Branche geredet. Welche neuen Impulse gibt es für das Publikum?
Malika Rabahallah: Als Highlights gibt es wieder den „Tag des freien Eintritts“ am 3. Oktober und das Programm FILMFEST UMS ECK, bei dem ausgewählte Filme des diesjährigen Programms in zehn Stadtteil-Kinos zu sehen sind. Mit dabei: das Kinopolis. Mit diesem neuen FILMFEST UMS ECK-Kino Kinopolis gibt es nun auch das erste Dolby Cinema in Norddeutschland, in dem in diesem Jahr erstmals ein neues Format stattfindet, das die Gewerke, die an einem Film beteiligt sind und die Menschen dahinter vorstellt. Bei DEEP DIVE SOUND gibt uns der Oscar-prämierte Sound-Designer Sylvain Bellemare in einer kostenlosen Masterclass (29.9, 18:00) einen tiefen, persönlichen Einblick in seine Arbeitsweise bei dem Film Arrival von Denis Villeneuve, den wir im Anschluss zeigen.
Wie spiegelt sich der Standort Hamburg denn im Programm wider?
Malika Rabahallah: Wir haben 14 Filme aus Hamburg im Programm, in allen Sektionen. Alle von der Moin Filmförderung gefördert. Besonders bei Koproduktionen ist Moin stark, aber wir haben auch ein paar deutsche Perlen dabei, etwa „Als wäre es leicht“, ein berührender Film um eine gehörlose Frau, die sich in einen blinden Mann verliebt.
Helge Albers: Zu sehen gibt es auch „Short Summer“ von Nastia Korkia, der gerade bei der Biennale in Venedig mit dem „Lion of the Future – Luigi De Laurentiis Award“ für das beste Debüt ausgezeichnet wurde. Produziert hat ihn die Hamburger Produktionsfirma Tamtam Film. Und natürlich auch die drei Produktionen, die in Cannes liefen, „Romeria“ von Carla Simón, Fatih Akins „Amrum“ und „Es war einmal in Gaza“ der Brüder Arab und Tarzan Nasser, die den Regiepreis in der Sektion „Un Certain Regard“ erhielten.

Wohin soll die Entwicklung von Filmfest Hamburg gehen?
Malika Rabahallah: Wir machen einfach einen Schritt nach dem anderen.
Carsten Brosda: Also, wir sind ja nicht wie die Bayern unterwegs, wo dann der Ministerpräsident alle paar Jahre mal kommt, eine markige Rede hält und dann wieder verschwindet. Ich finde es sehr schön, wenn ein Festival aus sich heraus so attraktiv ist, dass Besucherinnen und Besucher und die Branche sagen, da habe ich Lust, mehr draus zu machen. Und da haben wir jetzt eine ganze Menge Beispiele gehört. Das ist diese Form des organischen, inhaltlichen Wachstums, die eigentlich ganz gut zu Hamburg passt. Ich sehe eine ganze Menge positiver Entwicklungen, die weitergehen können. Und dann kann und wird aus dem Filmfest jedes Jahr ein noch relevanteres Festival im deutschsprachigen Raum.
Das Gespräch führte Herdis Pabst